"Harry Potter"-Star

Emma Watson klagt über Schattenseiten des Ruhms

Fast zwölf Jahre stand Emma Watson als Hermine Granger vor der Kamera, nun kommt der letzte Teil der erfolgreichen "Harry Potter"-Saga in die Kinos. Doch das Leben als Kinderstar war nicht immer einfach, wie die Schauspielerin in einem Interview verriet.

Als Harry Potters schlaue Freundin Hermine Granger fand sie in den "Harry Potter"-Filmen für fast jedes Problem eine Lösung. Doch wenn es um ihr eigenes Leben geht, weiß Emma Watson nicht wirklich, wie es in Zukunft weitergehen soll. Der letzte Teil der "Harry Potter“-Saga ist schon lange abgedreht und kommt in den nächsten Tagen in die Kinos. Danach ist endgültig Schluss mit der Zauberei und die 21-jährige Schauspielerin muss sich neue Aufgaben suchen.

Doch gänzlich neue Perspektiven zu finden, fernab gewohnten Sets der Potter-Filme, fällt ihr trotz des überragenden Erfolges nicht leicht. Seitdem sie neun Jahre alt war, verbrachte sie die meiste Zeit ihrer Jugend vor der Kamera, in Proberäumen oder beim Maskenbildner. "Das war mein Spielplatz. Ich saß da und spielte mit Lippenstiften, Make-Up und Lidschatten“, sagte Watson jetzt in einem Interview mit der amerikanischen "Vouge" .

Auch gestand sie, dass der frühe Ruhm nicht immer einfach zu verkraften war: "Ich hatte keine Kontrolle über mein Leben." Sie habe in einer Blase gelebt, wo sie die Macher von Harry Potter gesucht und gefunden hätten, so Emma Watson. "Nun versuche ich verzweifelt meinen Weg hindurch zu finden."

Den ersten Schritt des neuen Weges machte sie bereits 2009, als sie sich für die amerikanische Brown Universität einschrieb. Ihr Wunsch schien denkbar einfach: "Ich will normal sein, anonym", erklärte sie damals. Doch so richtig funktioniert, hat das Ganze nicht. Auch wenn man als Student nur das Mindestmaß aller Leistungen erbringen wollte, sollte man mindestens die Hälfte des Semesters anwesend sein. Eine Zeitvorgabe, die Emma bei all den Dreharbeiten, Mode-Shootings und Presseterminen kaum einhalten konnte.

Der akademischen Laufbahn zieht sie daher nun doch lieber erst einmal die in Hollywood vor. Im Moment steht sie für die Romanverfilmung von Stephen Chboskys "The Perks of Being a Wallflower" ("Vielleicht lieber morgen") vor der Kamera. Bevor ihr neuer Film in die Kinos kommt, heißt es jedoch noch einmal Abschied nehmen: Am 14. Juli 2011 kommt "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2" in die deutschen Kinos.