Überschwemmungen

Veranstalter sagen Reisen nach Koh Samui ab

Mehrere deutsche Veranstalter haben ihre Reisen zur thailändischen Ferieninsel Koh Samui für die kommenden Tage abgesagt. Dort musste der Flughafen wegen tagelanger Regenfälle gesperrt werden.

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TUI Deutschland und Thomas Cook bringen vorerst bis 5. April keine neuen Gäste mehr auf die beliebte thailändische Urlaubsinsel Koh Samui.

Video: Reuters
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Reiseveranstalter Thomas Cook hat alle Reisen auf die Ferieninsel Kho Samui bis zum 5. April 2011 abgesagt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Gäste können kostenlos umbuchen und stornieren. Auch bei der Tui sind Reisen auf die Insel bis zum 5. April gestrichen, sagte eine Sprecherin. Kostenlose Umbuchungen und Stornierungen seien ebenfalls möglich.

Die Rewe Touristik hat ihre Reisen nach Koh Samui dagegen nicht gestrichen, erklärte Sprecher ChristianWeßels am Donnerstag. Urlauber könnten Reisen bis zum 3. April kostenlos umbuchen und stornieren. Das gilt sowohl für die Pauschalreisen der Marken ITS, JahnReisen und Tjaereborg, als auch für Bausteinreisen von Dertour und Meier's Weltreisen.

Beim Veranstalter FTI sind freie Stornierungen und Umbuchungen für Reisen bis zum 4. April möglich. Diese Frist werde aber bei Bedarf verlängert, sagte ein Sprecher. Nach Auskunft des thailändischen Fremdenverkehrsamtes in Frankfurt sind bereits am Mittwochabend wieder die ersten Flugzeuge auf Koh Samui gestartet.

Die thailändische Marine hat mit Hubschraubern und einem Flugzeugträger rund 800 Touristen gerettet, die nach schweren Unwettern auf abgelegenen Inseln gestrandet waren. Rund 700 Urlauber seien von der Insel Koh Tao aufs Festland gebracht worden, weitere 100 hätten von Koh Phangan sowie von anderen kleineren Inseln in Sicherheit gebracht werden müssen, teilten die Streitkräfte am Donnerstag mit.

Heftiger Regen hatte im Süden des Landes in den vergangenen Tagen Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Mindestens 17 Menschen kamen dabei ums Leben. Die regulären Fähr- und Flugverbindungen zu vielen beliebten Touristeninseln mussten vorübergehend ausgesetzt werden. Nach Angaben des nationalen Wetterdienstes soll der Regen auch das Wochenende über anhalten.