+++ Live-Ticker Japan +++

Zahl der Toten und Vermissten steigt auf 16.600

Die Lage im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 bleibt trotz Notmaßnahmen dramatisch. Verfolgen Sie hier die Entwicklung im Live-Ticker.

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Die Betreiberfirma hat Bilder veröffentlicht, die die Schäden an Reaktor 3 zeigen. Unterdessen haben hunderte japanische Demonstranten gegen die Krisenpolitik ihrer Regierung protestiert.

Video: Reuters
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5.11 Uhr: In die von der Naturkatastrophe zerstörten Gebiete im Nordosten Japans kehrt der Alltag nach und nach zurück. Um die Versorgung mit Nahrungsmitteln sicherzustellen, öffneten fast alle Geschäfte in einer Einkaufsstraße in Sendai, wie die Nachrichtenagentur Kyodo – eine Woche nach dem Erdbeben - berichtete. Auch die Läden in Tome boten den Kunden das Nötigste, nachdem die Stromversorgung wieder aufgebaut war. Zerstörte Straßen, Flughäfen und Häfen seien wieder soweit intakt, dass Rettungskräfte in die Katastrophengebiete vordringen sowie Flugzeuge und Helikopter starten und landen können. Rund 90.000 sind Helfer im Einsatz, darunter auch Polizisten und Soldaten.

4.53 Uhr: Japan hat eine neue Bewässerung des havarierten Atomkraftwerks in Fukushima vorbereitet. Militärhubschrauber und Feuerwehrwagen sind einsatzbereit, um Wasser auf das Akw 250 Kilometer nordöstlich von Tokio zu sprühen. Ein Sprecher der Akw-Betreiberfirma Tepco äußert sich optimistisch über die bisherigen Versuche, die Reaktoren zu kühlen. „Als wir Wasser ausgeschüttet haben, haben wir Dampf aus der Anlage entweichen sehen. Wir denken, das Wasser hat die Hitze verringert. Wir denken, es gab eine gewisse Wirkung.“

04.03 Uhr: Der japanische Handelsminister ruft die Bevölkerung und die Industrie zum Stromsparen auf. Zudem habe er Firmen im Westen des Landes gebeten, ihre Produktion zu erhöhen, um damit die Ausfälle aus der vom Erdbeben betroffenen Region zu kompensieren, sagt Banri Kaeida.

3.51 Uhr: Eine Woche nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami in Japan haben die Behörden des Landes erneut die Opferzahlen nach oben korrigiert. Mehr als 16.600 Menschen seien tot oder vermisst, teilt die Polizei mit. Der Tod von 6405 Menschen ist demnach bestätigt, von 10.259 Menschen fehlte jede Spur. Die Zahl der Verletzten wurde mit 2409 angegeben.

3.35 Uhr: Die Flüchtlinge in der Unglücksprovinz Miyagi sind von den Behörden aufgefordert worden, auf die benachbarten Präfekturen auszuweichen. Grund sei der akute Platzmangel in den Notunterkünften, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet. Eine ähnliche Anweisung hatte es bereits in der Provinz Fukushima gegeben. Sie liegt südlich von Miyagi. In den Katastrophengebieten im Nordosten Japans herrscht derzeit Eiseskälte.

3.10 Uhr: Die Messungen der Radioaktivität um das Kernkraftwerk Fukushima Eins soll ausgeweitet werden. „Wir wollen die Beobachtungen in der Umgebung erhöhen für weitere Analysen“, sagt Yukio Edano. Er nennt einen Radius von 30 Kilometern.

3.03 Uhr: Die japanische Regierung prüft, ob auch Reaktor 1 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Eins von außen mit Wasser gekühlt werden kann. Regierungssprecher Yukio Edano sagt, wenn das gelinge, würde die Situation weniger gefährlich. Bislang war nur vorgesehen, das Kühlsystem an Block 1 mittels einer neuen Stromleitung wieder in Gang zu bringen.

2.53 Uhr: Aus einem der beschädigten Reaktoren im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi steigt weißer Rauch auf. Das teilt die japanische Attomaufsichtsbehörde mit. Es handele sich um Block 2, sagte ein Sprecher. Die Ursache sei nicht bekannt.

2.40 Uhr: Der Leiter der US-Militärhilfe für Japan ist nach eigenen Worten vorsichtig optimistisch über die Chancen der Einsatzkräfte im Atomkraftwerk Fukushima 1, eine Kernschmelze und damit den Super-GAU abzuwenden. Admiral Robert Willard sagt, er habe Japan eine lange Liste mit Bereichen übergeben, in denen die US-Streitkräfte helfen könnten. 450 Fachleute der Streitkräfte für radiologisches und Katastrophenmanagement stünden für einen möglichen Einsatz in Japan bereit.

2.23 Uhr: Der AKW-Betreiber Tepco erhöht den Grenzwert der Strahlenbelastung für die Arbeiter auf 100 Millisievert pro Stunde.

1.49 Uhr: Die japanische Atombehörde korrigiert frühere Angaben. Demnach sollen nur die Reaktoren 3 und 4 bis Sonntag wieder mit Strom versorgt werden, nicht aber 5 und 6.

1.32 Uhr: Die Gruppe der sieben wichtigsten Industriestaaten (G-7) hat sich für eine koordinierte Währungsintervention zur Unterstützung der von Erdbeben, Tsunami und Atomkrise angeschlagenen japanischen Wirtschaft ausgesprochen. In einer nach einer Krisensitzung in Washington veröffentlichten Erklärung hieß es, die Europäische Zentralbank, die USA, Großbritannien und Kanada würden sich an einer „konzertierten Intervention“ auf den Devisenmärkten beteiligen.

1.14 Uhr: Das Kühlen des havarierten Atomkraftwerkes Fukushima Eins mit Löschhubschraubern und Wasserwerfern scheint einen minimalen Erfolg gehabt zu haben. Die Intensität der radioaktiven Strahlung leicht zurückgegangen, wie der TV-Sender NHK und die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf den AKW-Betreiber Tepco übereinstimmend berichten. Demnach sank die Dosis um 17 Zähler auf 292 Mikrosievert pro Stunde, wie Messungen am Westeingang des AKW ergaben. Dieser Wert bedeutet, dass Menschen am Ort der Messung in gut drei Stunden so viel Strahlung ausgesetzt sind, wie verteilt über die Spanne eines ganzen Jahres in Deutschland als gerade noch verträglich gelten würde. Näher an den Reaktoren ist die Dosis weitaus höher.

0.43 Uhr: Die Lage der nach der Naturkatastrophe obdachlosen Japaner wird angesichts eines Wintereinbruchs immer dramatischer. In Turnhallen ohne Heizung kauern Menschen eng aneinander, um sich gegenseitig Wärme zu spenden, wie der TV-Sender NHK zeigte. Auf den TV-Bildern sind zitternde Menschen zu sehen, die Holz oder ähnlichen Brennstoff in Tonnen verfeuerten und sich so wärmten. Japans Wetterbehörde meldet für den Nordosten Temperaturen unter Null. Etwa eine halbe Million Menschen soll derzeit obdachlos sein. NHK zufolge sind mindestens 25 Flüchtlinge in den Lagern schon gestorben.

23.28 Uhr : Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) hat Dokumente ihrer Lagebesprechung zum Unglückskraftwerk Fukushima ins Internet gestellt. Die Foliensammlung zeigt unter anderem Infografiken von Siedewasserreaktoren. Auch das Schwarz-Weiß-Foto eines solchen Siedewasserreaktors im Rohbau ist zu sehen. Der Chef der IAEA-Abteilung für die Bausicherheit nuklearer Anlagen, James Edward Lyons, hat die Foliensammlung erstellt. Sie datiert vom Donnerstag. Eine Folie zeigt auch eine Tabelle mit den detaillierten Schadensbeschreibungen an den Reaktoren 1 bis 4.

23.22 Uhr: Der japanische Akw-Betreiber Tepco eröffnet ein Konto bei dem Online-Kurznachrichtendienst Twitter . Bereits wenige Stunden nach dessen Start hat Tepco bereits fast 180.000 sogenannte Follower, Internetnutzer, die den Dienst verfolgen. „Wir entschuldigen uns aufrichtig für die Sorgen und Probleme im Zusammenhang mit dem Unfall im Werk Fukushima 1“, heißt es in dem auf Japanisch gehaltenen Profil. Tepco will über den Internetdienst über den möglichen Austritt von Radioaktivität aus dem schwer beschädigten Akw Fukushima 1 sowie über Stromausfälle aufklären.

22.28 Uhr: Japan bittet Deutschland nach Informationen der „Stuttgarter Nachrichten“ um ferngesteuerte Roboter, um sie in der havarierten Atomanlage Fukushima 1 einzusetzen. „In Deutschland stehen solche Roboter in den kerntechnischen Anlagen zur Verfügung“, sagt Christoph Unger, Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, dem Blatt. Sobald genaue Anforderungen aus Tokio vorlägen, werde in den Bundesländern nachgefragt, wer solche Roboter liefern könnte, so Unger.

22.23 Uhr: Der japanische Fernsehsender berichtet, in der Hauptstadt Tokio komme es zu Lieferengpässen an Tankstellen und in Supermärkten.

21.30 Uhr: Die Versuche, den beschädigten Reaktor 3 des Atomkraftwerks Fukushima 1 zu kühlen, sind laut dem Betreiber Tepco "etwas wirksam", berichtet der US-Fernsehsender CNN. Dabei sind Helikopter, Feuerwehrfahrzeuge und Löschkanonen im Einsatz.

21.10 Uhr: Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" überlegt sich, ihr Mediziner-Team aus Japan wegen der bedrohlichen Lage im Atomkraftwerk Fukushima 1 abzuziehen. "Wir überprüfen die Situation stündlich", sagt der Leiter des Teams, Eri Ouannes.

20.50 Uhr: Frankreich kündigt an, in Zukunft nur Atomreaktoren an Länder zu verkaufen, die über die technischen Möglichkeiten und das Expertenwissen verfügen, Katastrophen wie die in Japan zu bewältigen. Das teilt Frankreichs Premierminister François Fillon mit.

20.44 Uhr: US-Präsident Barack Obama bezeichnet Atomkraft als wichtigen Teil der zukünftigen Energieversorgung der USA. Er habe die zuständigen Behörden gebeten, angesichts der Japan-Katastrophe die einheimischen Atomkraftwerke zu überprüfen.

20.32 Uhr: Eine Gruppe von Internet-Experten will Überlebenden der Naturkatastrophe in Japan dabei helfen, ihre im Tsunami verlorene persönliche Habe wiederzufinden. Sie können sich auf der Website belongingsfinder.org melden, wenn sie bestimmte Gegenstände vermissen. Umgekehrt können sich auch Finder von Gegenständen melden und ein Foto dazu hochladen. Die Betreiber der Website wollen dann beide Seiten zusammenführen.

19.45 Uhr: US-Präsident Barack Obama besucht Japans Botschaft in Washington und trägt sich dort in ein Kondolenzbuch für die Erdbeben- und Tsunamiopfer ein. Er spricht von einer „herzzerreißenden“ Tragödie".

18.35 Uhr: Ingenieuren ist es gelungen, ein externes Stromkabel an den Reaktor 2 zu legen, teilt die Internationale Atomenergiebehörde mit. Die Japaner planten den Stromanschluss, sobald das Besprühen mit Wasser beendet sei.

18.21 Uhr: Dreißig Kilometer nordwestlich vom havarierten Kraftwerk Fukushima-Daiichi entfernt ist offenbar eine hohe Strahlendosis gemessen worden. Der japanische Fernsehsender NHK berichtet unter Berufung auf das japanische Wissenschaftsministerium, die Strahlenwerte betrügen 0,17 Millisievert pro Stunde. Personen, die dieser Strahlendosis sechs Stunden lang ausgesetzt sind, haben damit bereits die Jahresdosis aufgenommen, der Beschäftigte in Deutschland laut Strahlenschutzverordnung durch Radioaktivität normalerweise maximal ausgesetzt sein dürfen.

17.58 Uhr: Das US-Verteidigungsministerium hat ein Spezialistenteam für den Kampf gegen die Atomkatastrophe nach Japan geschickt. Dem japanischen Militär würden neun Experten für biologische und nukleare Gefahren zur Seite gestellt, sagte Pentagon-Sprecher Dave Lapan am Donnerstag in Washington. Zudem habe Verteidigungsminister Robert Gates 35 Millionen Dollar (25 Millionen Euro) für erste humanitäre Hilfsleistungen durch das US-Militär freigegeben.

17.49 Uhr: Die US-Behörden überprüfen alle aus Japan einreisenden Personen und sämtliche Fracht besonders gründlich auf eine mögliche Strahlenbelastung hin. Die zuständige Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) sei in dieser Woche angewiesen worden, Passagieren und Frachteingängen aus Japan besondere Beachtung zu schenken, sagte US-Heimatschutzministerin Janet Napolitano am Donnerstag in Washington. Selbst die geringste Menge an Radioaktivität solle erfasst werden.

17.31 Uhr: Die Strahlung in der Evakuierungszone um das Krisen-AKW Fukushima hat sich am Donnerstag deutlich erhöht. In Tokio liege sie aber unverändert unter einem nicht gesundheitsschädlichen Wert, teilte die Internationale Atomenergieorganisation IAEA in Wien mit. Die Lage im Katastrophen-AKW Fukushima hat sich nach Einschätzung der IAEA zunächst nicht weiter zugespitzt. Sie sei aber immer noch „sehr ernst“, sagte ein IAEA-Experte bei einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag. In den Reaktoren 1 und 3 sind die Brennstäbe nach IAEA-Informationen nur halb mit Wasser bedeckt, im Reaktor 2 liegt das Wasserstand etwas über der Mitte der Brennstäbe.

17.03 Uhr: Die Atomkatastrophe in Japan hat in Israel zu einer überraschenden Kehrtwende gesorgt. Regierungschef Benjamin Netanjahu beschloss am Donnerstag, Pläne für einen neuen Meiler endgültig über Bord zu werfen. Das berichtete der israelische Rundfunk.

17.02 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich ins Kondolenzbuch der japanischen Botschaft eingetragen und den Opfern der Erdbebenkatastrophe ihre tiefe Anteilnahme versichert. Sie wünsche dem japanischen Volk Kraft, schrieb sie am Donnerstag im Beisein von Japans Botschafter Takahiro Shinyo in Berlin. Gleichzeitig sagte sie die Unterstützung durch die Bundesrepublik Deutschland zu.

16.23 Uhr: Die deutsche Botschaft in Japan wird wegen der Atomkatastrophe vorübergehend nach Osaka verlegt. Es handle sich um eine vorsorgliche Maßnahme, erklärte das Auswärtige Amt am Donnerstag in Berlin. Die Botschaft werde aber nicht geschlossen. Der Botschafter und seine Mitarbeiter würden ihre Amtsgeschäfte in Osaka weiterführen. Die Botschaft hatte bereits seit einigen Tagen Mitarbeiter nach Osaka entsandt, um Deutschen bei der Ausreise aus Japan zu helfen. Das Auswärtige Amt empfiehlt deutschen Staatsbürgern seit Mittwoch, die Region um Fukushima sowie den Großraum Tokio und Yokohama wegen der Atomkatastrophe vorübergehend zu verlassen und nach Osaka oder gleich ganz ins Ausland auszuweichen.

16.22 Uhr: Mehrere Videos vom Überflug über das havarierte Atomkraftwerk Fukushima 1 zeigen das erschreckende Ausmaß der Zerstörung. Die Aufnahmen wurden von Bord eines Hubschraubers gemacht und am Donnerstag von der Zeitung „Asahi Shimbun“ ins Internet gestellt. Zu sehen sind die völlig zerstörten Reaktoren der Atomanlage. Von den einst hellblauen Gebäuden sind nur noch Trümmer, verbogene Stahlträger und Steine zu sehen. Die Bilder lassen erahnen, wie gewaltig die Explosionen im Inneren waren. An mehreren Stellen steigen Rauch und Dampf aus den Trümmern. Der Hubschrauber fliegt offenbar von Norden die Reihe der Kraftwerksblöcke entlang. Zuerst sind die unversehrten Meiler 5 und 6 zu sehen. Danach überfliegt der Hubschrauber die größtenteils völlig zerstörten Blöcke 1 bis 4. Die Aufnahmen stammen nach Angaben der Zeitung vom Mittwoch.

16.21 Uhr: Das beschädigte japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 ist nach wie vor ohne Strom. Die Arbeiten zu einer behelfsmäßigen Versorgung konnten nicht wie geplant am Donnerstag beendet werden, wie die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Atomsicherheitsbehörde in Tokio berichtete. Techniker der Betreibergesellschaft Tepco sollen die Arbeiten, mit denen die defekten Kühlsysteme des Kraftwerks wieder in Gang gebracht werden sollen, demnach am Freitag fortsetzen. Ziel ist es, die ausgefallenen Pumpen wieder zum Laufen zu bringen, die Wasser in die Kühlsysteme und die Abklingbecken pumpen. Am Donnerstag hatte die japanische Armee tonnenweise Wasser über dem Kraftwerk abgeworfen, um die Reaktoren zu kühlen.

16.16 Uhr: In der Katastrophenregion um das japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 hat der Schneefall aufgehört. Der Wind weht nach Angaben deutscher Wetterforscher aus westlichen Richtungen und trägt radioaktive Partikel auf das offene Meer. Die Metropole Tokio, die südlich von Fukushima liegt, werde deshalb auch in den nächsten Tagen von Strahlenwolken verschont, berichtete Meteorologin Johanna Anger vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Donnerstag.

15.34 Uhr: Mit individuellem Stromsparen haben Millionen von Haushalten im Großraum Tokio einen drohenden Kollaps bei der Energieversorgung abgewendet. Es sei nur zu vorübergehenden Stromabschaltungen und nicht zum befürchteten totalen Blackout gekommen, teilt der Energieversorger Tepco nach Angaben der Agentur Kyodo mit.

15.21 Uhr: Die Telekom ermöglicht ihren Kunden in den kommenden Wochen eine kostenlose Kommunikation nach Japan. Privatkunden könnten sich sämtliche Gebühren für den Zeitraum vom 10. März bis 9. April erstatten lassen, teilt der Konzern mit.

14.55 Uhr: Experten der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA wollen in den nächsten Tagen das Unglücks-Atomkraftwerk Fukushima 1 besuchen. „Wir wollen zu den Anlagen“, sagt IAEA-Chef Yukiya Amano kurz vor seiner Abreise nach Japan am Wiener Flughafen Schwechat.

14.13 Uhr: Die Stromleitung ins Havarie-AKW soll noch am Donnerstag stehen. Wahrscheinlich werde die Versorgung noch am Donnerstag wieder hergestellt, sagt ein Sprecher der Betreiberfirma Tepco. Zum einen planen die Techniker neue Außenkabel zu den havarierten Reaktoren 1 und 2: Mit ihrer Hilfe soll die defekte Kühlung der Anlagen wieder in Betrieb gesetzt werden. Außerdem soll bald ein provisorisches Stromaggregat in Betrieb gehen – und zwar auf einem Teil des AKW-Geländes, wo die Strahlenbelastung nicht so hoch ist.

13.53 Uhr: Weißer Rauch oder Dampf steigt aus dem Reaktor Nr. 2 in Fukushima auf, teilt Tepco mit.

13.52 Uhr: Russland biete Japan Hilfe bei der Feuerbekämpfung in Atomkraftwerken an, meldet die Agentur Interfax unter Berufung auf das Außenministerium.

13.30 Uhr: Trotz aller Rettungsmaßnahmen hat sich die Lage in den Druckbehältern der Reaktoren Fukushima-Daiichi in den vergangenen 30 Stunden nicht verändert. Nach Angaben der japanischen Atomaufsicht Nisa liegen die Brennstäbe in Reaktor 1 weiterhin auf etwa 1,80 Meter Länge frei, in Einheit 2 sind es 1,40 Meter, in Einheit 3 bis zu 2,30 Meter. Der Wasserstand hat sich damit seit Mittwochmorgen nicht verändert. Die Gefahr einer Kernschmelze ist weiter akut.

13.16 Uhr: Weißer Rauch oder Dampf steigt aus dem Reaktor Nr. 2 in Fukushima auf, teilt Tepco mit.

13.00 Uhr: Die radioaktive Strahlung am Atomkraftwerk beträgt nach Angaben von Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa 4,13 Millisievert pro Stunde. In Deutschland liegt der Grenzwert für zusätzliche radioaktive Strahlung bei 1 Millisievert pro Jahr.

12.20 Uhr: Frankreich unterstützt Japan mit der Lieferung von 95 Tonnen Bor, das mit dem Wasser zur Kühlung vermischt wird, um die Kernreaktion zu bremsen

12.00 Uhr: Die Notmannschaft im AKW Fukushima besprüht den mit Plutonium bestückten Reaktor drei wieder mit Wasserwerfern, wie das Fernsehen meldet. Zuvor war die Aktion wegen starker radioaktiver Strahlung vorübergehend eingestellt worden.

11.43 Uhr: Die Kühlung der Reaktoren des AKW Fukushima mit Wasserwerfern ist eingestellt worden, wie das japanische Fernsehen berichtet. Grund dafür sei die hohe Radioaktivität.

11.40 Uhr: Weil in den etwa 400 Filialen der Großbank Mizuho zu viel Geld auf einmal abgehoben wurde, sind 5600 Geldautomaten landesweit ausgefallen. Die genaue Ursache für die Probleme ist noch unklar.

11. 20 Uhr: Japans Zentralbank gibt sechs Billionen Yen (53 Milliarden Euro) in die Finanzmärkte. In den drei Tagen zuvor gab die Bank bereits 55,6 Billionen Yen frei.

11.17 Uhr: Die Regierung fordert die örtlichen Behörden auf, Lebensmittel nach Radioaktivität zu untersuchen.

11.08 Uhr: 14 ältere Patienten sind in Japan nach der Evakuierung aus einem Krankenhaus in der Nähe von Fukushima gestorben. Laut Regierungsangaben gab es für das Krankenhauspersonal keine Möglichkeiten, gute Pflege zu gewährleisten.

11.02 Uhr: Im havarierten Atomkraftwerk Fukushima sind in den vergangenen Tagen nach Angaben der internationalen Atombehörde IAEO 23 Menschen verletzt worden. Mindestens 20 weitere Mitarbeiter wurden verstrahlt, hieß es in einer Mitteilung der Behörde in Wien.

11.00 Uhr: Hongkong fordert seine Bürger in Japan auf, Tokio so schnell wie möglich zu verlassen und in die südlicheren Gebiete des Landes auszuweichen.

10. 55 Uhr: Der Chef der US-Atomsicherheitsbehörde NRC, Gregory Jaczko, sagt in Washington, im Abklingbecken des Reaktorblocks 4 im Meiler Fukushima 1 gebe es kein Wasser mehr. Japanische Beamte äußern ähnliche Sorgen. „Wir haben Angst, dass der Wasserstand in Reaktorblock 4 der niedrigste ist“, sagt Tepco-Mitarbeiter Hikaru Kuroda. Weil sich die Arbeiter dem Reaktorblock 4 nicht nähern könnten, sei es nur möglich, „die Lage visuell von weit weg“ zu beobachten.

10. 50 Uhr: Der Gouverneur der Präfektur Fukushima, Yuhei Sato, sagt dem japanischen Fernsehsender NHK, die Evakuierungsvorbereitungen angesichts der Lage in Fukushima-Daiichi seien unzureichend. „Die Angst und Entrüstung, die Menschen in Fukushima empfinden, haben den Siedepunkt erreicht.“

10.20 Uhr: Die USA bieten an, Drohnen des amerikanischen Militärs über das Gebiet rund um das Atomkraftwerk Fukushima 1 fliegen zu lassen. Dabei handelt es sich um unbemannte Aufklärungsflugzeuge.

10.00 Uhr: Die japanische Atomaufsicht kann nicht bestätigen, dass die Brennstäbe im Abklingbecken des vierten Reaktors des Kernkraftwerks Fukushima 1 noch von Wasser bedeckt sind.

9. 45 Uhr: Die britische Regierung bietet vom Erdbeben in Japan betroffenen Briten kostenlose Flüge Richtung Heimat an.

9.10 Uhr: Das Büro des japanischen Ministerpräsidenten twittert die Bitte, soviel Elektrizität wie möglich zu sparen.

9.10 Uhr: Über Tokio hinaus drohen im Osten Japans wegen der Katastrophe im AKW Fukushima 1 und aufgrund des Ausfalls weiterer Kraftwerke großflächige Stromausfälle. Sollten Unternehmen und Bürger ihren Stromverbrauch nicht drastisch reduzieren, könnte noch am Donnerstag der Strom wegbleiben.

8.45 Uhr: Der Betreiber des Katastrophen-Atomkraftwerks, Tepco, stoppt den Bau an einem weiteren Meiler. Die Arbeiten am AKW Higashidori in der Präfektur Aomori werden eingestellt.

8. 33 Uhr: Der Bürgermeister der japanischen Stadt Koriyama bittet die Weltgemeinschaft um Hilfe bei der Versorgung tausender Menschen gebeten, die aus dem Umkreis des Unglücksreaktors Fukushima 1 geflohen sind. 9000 Evakuierte seien derzeit in Notunterkünften in der 50 Kilometer westlich des schwer beschädigten Atomkraftwerks Fukushima 1 gelegenen Stadt untergebracht, sagt Masao Hara. 200 davon befänden sich in einem Baseball-Stadium.

8.30 Uhr: Kaputte Geldautomaten machen den Bewohnern Tokios zu schaffen. Tausende der Maschinen funktionieren für etwa zwei Stunden nicht.

8.25 Uhr: Die chinesische Regierung fordert Japan dazu auf, zeitnah und präzise über jede Entwicklung in der Atom-Krise zu informieren.

8.10 Uhr: Der japanische Akw-Betreiber Tepco hat einen offenbar erfolgreichen Aufruf nach etwa 20 freiwilligen Helfern zur Abwendung einer nuklearen Katastrophe am Atomkraftwerk Fukushima 1 gestartet. Auf das Ersuchen des Unternehmens hätten sich sowohl Firmenmitarbeiter als auch Mitarbeiter anderer Unternehmen gemeldet, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Jiji. Darunter sei ein kurz vor der Rente stehender 56-Jähriger mit jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich der Kernenergieproduktion.

7.40 Uhr: In Japans Hauptstadt Tokio und Umgebung ist laut dem Handelsminister Banri Kaieda ein großflächiger Stromausfall möglich. Dies könne geschehen, wenn die Stromnachfrage über die des Donnerstagmorgens steige, sagt Kaieda.

7.10 Uhr: Die Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 hat in China Panikkäufe von Salz ausgelöst. Im Glauben, sich mit dem darin enthaltenen Jod gegen eine mögliche radioaktive Verstrahlung schützen zu können, kauften viele Chinesen nun verstärkt Speisesalz, wie Mitarbeiter in Supermärkten und Medien berichten.

6.45 Uhr: Der Hafen Onahama im vom Erdbeben erschütterten Norden Japans hat teilweise seinen Betrieb wiederaufgenommen. Dies teilt die Regierung mit. Weitere Häfen würden innerhalb der nächsten Tage folgen. Über die Häfen werden rund sieben Prozent der Industrieproduktion des Landes abgewickelt.

6.32 Uhr: Die Zahl der offiziell registrierten Todesopfer nach der Naturkatastrophe in Japan steigt weiter. Binnen weniger Stunden korrigierte die Polizei ihre Angaben noch einmal deutlich nach oben und nannte 5198 Tote, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete. Mindestens 9000 Menschen gelten zudem noch als vermisst, wie der Sender weiter meldete. Stündlich schwinden die Chancen, in den vom Beben und den Riesenwellen verwüsteten Gebieten noch Menschen lebend zu retten.

6.26 Uhr: Die Hubschrauber-Besatzung wird nach dem Manöver über dem havariertem Atomkraftwerk Fukushima Eins dekontaminiert. Das sagte General Ryoichi Oriki demSender NHK. Von dem Meiler geht seit Tagen erhöhte radioaktive Strahlung aus. Oriki glaubt nicht, dass der Einsatz Gesundheitsprobleme auslösen werde. Über weitere Flüge sei noch nicht entschieden. Die Hubschrauber lassen Wasser über den Reaktoren ab, um die Brennelemente darin zu kühlen.

6.05 Uhr: Freiwillige wollen die Arbeiter im havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins unterstützen. Darunter sind Angestellte des AKW-Betreibers Tepco sowie anderer Firmen, wie der britische Sender BBC berichtete. Sie wollten die eskalierende Lage unter Kontrolle bringen. Unter Berufung auf die Agentur Jiji Press meldete BBC weiter, dass einer der Freiwilligen ein 59 Jahre alter Mann sei, der bereits vier Jahrzehnte in Atomkraftwerken gearbeitet habe und eigentlich in sechs Monaten in Ruhestand wollte.

5.54 Uhr: Der Einsatz der Lösch-Hubschrauber hat die Intensität der radioaktiven Strahlung am havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins nicht verändert. Die Dosis sei gleichgeblieben, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf den AKW-Betreiber Tepco. Der Fernsehsender NHK berichtete ebenfalls von unveränderten Werten. Ob das in vier Ladungen abgelassene Wasser zumindest die Temperatur in den Unglücks-Reaktoren abgesenkt hat, war zunächst nicht bekannt.

5.03 Uhr: Im Pazifik-Staat Vanuatu ist ein starkes Erdbeben gemessen worden. Nach Angaben des US-Instituts für Geophysik hat es eine Stärke von 6,5. Eine weitreichende Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. Das Institut ruft aber die Behörden in Vanuatu wegen möglicher örtlicher Riesenwellen zur Wachsamkeit auf. Vanuatu liegt wie Japan auf dem Pazifischen Feuerring, auf dem die Erde regelmäßig stark bebt.

4.45 Uhr: Die Armee bereitet ihre Hubschrauber für ein weiteres Kühlmanöver über dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins vor. Das berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa. Der erste Einsatz ist am Morgen nach gut einer halben Stunde beendet worden. Dabei haben die beiden Helikopter des Typs CH-47 Chinook viermal jeweils Tonnen von Wasser auf Reaktor 3 abgeworfen, um die Brennstäbe abzukühlen.

4.41 Uhr: Weil im Abklingbecken von Reaktor 4 aus der Luft doch noch Wasser zu sehen gewesen sei, hätten die Löschhubschrauber ihren Einsatz am Reaktor 3 begonnen, berichtet ein Tepco-Sprecher. Dort sei die Lage dringender gewesen. Außerdem ist das Dach von Block 3 viel stärker beschädigt als das von Block 4 – so erscheint das Abwerfen von Wasser über Reaktor 3 erfolgversprechender.

Den Plänen zufolge soll bei Reaktor 4 vor allem der gezielte Einsatz von Wasserwerfern zum Erfolg führen. Die Wasserkanonen stehen bereits bereit und sollen gezielt durch die Löcher im Dach Wasser zum Kühlen hineinspritzen. Wann ihr Einsatz beginnt, ist allerdings zurzeit noch unklar.

4.24 Uhr: Das Abklingbecken für die abgebrannten Brennelemente in Reaktor 4 ist nach Angaben des AKW-Betreibers Tepco nicht leer. Bei einem Flug zur Messung der Strahlung sei Wasser in dem Becken zu sehen gewesen, sagt ein Tepco-Sprecher während einer vom TV-Sender NHK übertragenen Pressekonferenz. Der genaue Pegelstand sei zwar nicht sichtbar gewesen, aber definitiv sei noch Wasser in dem Becken.

4.11 Uhr: Die jüngst gemessene radioaktive Strahlung am havarierten Atomkraftwerk Fukushima beträgt nach Angaben des japanischen Verteidigungsministers Toshimi Kitazawa 4,13 Millisievert pro Stunde. In Deutschland liegt der Grenzwert für zusätzliche radioaktive Strahlung bei 1 Millisievert pro Jahr.

4.00 Uhr: Die japanische Regierung will die Hilfslieferungen in den Nordosten des Landes besser koordinieren. Gemeinsam mit dem Verteidigungsministerium sei ein entsprechender Plan ausgearbeitet worden, sagt Regierungssprecher Yukio Edano. Die Lieferungen sollten von den regionalen Präfekturverwaltungen entgegengenommen werden. Privatleute, die etwas spenden wollten, sollten sich an diese wenden. Verderbliche Lebensmittel sollten allerdings nicht geschickt werden, sagt Edano

3.48 Uhr: Die Evakuierungszone von 20 Kilometern um das Atomkraftwerk Fukushima Eins sei ausreichend, betont Regierungssprecher Yukio Edano. Die radioaktive Strahlung im Umkreis sei gemessen und der Radius entsprechend festgesetzt worden. Die US-Regierung hatte allen Amerikanern vor Ort nahegelegt, das Gebiet im Umkreis von 80 Kilometern um die Anlage zu verlassen. Edano nannte das „einen konservativeren Ansatz“.

3.40 Uhr: US-Präsident Barack Obama und Japans Premierminister Naoto Kan haben im Kampf gegen die atomare Gefahr am Unglücks-AWK eine „enge Zusammenarbeit“ vereinbart, berichtet Regierungssprecher Yukio Edano. Die beiden Politiker hätten telefoniert und Obama habe Unterstützung zugesagt. Am Mittwoch hatte Japans Regierung bereits mitgeteilt, dass die US-Armee möglicherweise um Hilfe gebeten werden könnte.

3.33 Uhr: Die Entscheidung für den Start des Hubschrauber-Einsatzes sei am frühen Donnerstagmorgen gefallen, sagt Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa. Anders als noch am Mittwoch hätten die gemessenen Strahlenwerte am Donnerstag einen Lufteinsatz zugelassen.

3.31 Uhr: Am Nachmittag (Ortszeit) sollen Wasserwerfer damit beginnen, die beschädigten Reaktoren im Kernkraftwerk Fukushima Eins abzukühlen. Dafür sollen elf Spezialfahrzeuge eingesetzt werden, sagt Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa auf einer Pressekonferenz.

3.06 Uhr: Die Situation der Flüchtlinge in Japan verschärft sich. In der Präfektur Fukushima verlassen immer mehr Menschen ihre Häuser und bringen sich in Sicherheit. Wie der Fernsehsender NHK berichtet, fliehen weitere 28.000 Menschen vor der Gefahr radioaktiver Verstrahlung. Weiter im Nordosten kämpfen die Menschen unterdessen gegen bittere Kälte. Benzin und Nahrungsmittel werden immer knapper.

3.03 Uhr: Ein Militärhubschrauber hat über Reaktorblock 3 mindestens vier Ladungen Wasser abgeworfen, sagt die Sprecherin des Verteidigungsministeriums, Kazumi Toyama. Möglicherweise habe sich jedoch ein Großteil des Wassers bereits in der Luft zerstreut.

2.15 Uhr: Drei Militärhubschrauber kippen jetzt Wasser auf die beschädigten Reaktoren 3 und 4, wie Bilder des Fernsehsenders NHK zeigen. Die drei Hubschrauber vom Typ Chinook CH-47 überfliegen die Anlage mehrmals und schütten tausende Liter Wasser aus. Es gibt noch keine Angaben darüber, ob die Maßnahme erfolgreich war.

1.59 Uhr: Zwei Hubschrauber der japanischen Armee beginnen damit, Wasser über dem gefährdeten Reaktor 3 des Atomkraftwerks Fukushima abzuwerfen. Der TV-Sender NHK zeigt gegen 9.50 Uhr Ortszeit Live-Bilder von einem Hubschrauber, der Wasser auf den Block 3 ablässt. Es ist ein großer Wasserschwall zu sehen, der sich auf das Gebäude ergießt.

1.45 Uhr: Militär-Hubschrauber beginnen nach Angaben der Nachrichtenagentur Jiji damit, das AKW Fukushima mit Wasser zu besprühen.

1.34 Uhr: Japans Atombehörde teilt mit, dass die Strahlung am AKW Fukushima weiter zurückgeht.

1.08 Uhr: Die Zahl der offiziell registrierten Todesopfer nach der Naturkatastrophe in Japan steigt ebenso wie die Zahl der Vermissten weiter. Insgesamt 4377 Tote hat die Polizei inzwischen verzeichnet, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtet. Zusammen mit den Vermissten ergibt sich inzwischen sogar die Zahl von 13.400 Opfern. Stündlich schwinden die Chancen, in den vom Beben und den Riesenwellen verwüsteten Gebieten noch Menschen lebend zu retten. Mit den Tausenden Toten erlebt Japan die größte nationale Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg, als zwei Atombomben das Land trafen

0.38 Uhr: Die Lage in den Flüchtlingslagern im Nordosten Japans wird bei eisigen Temperaturen immer angespannter. Die Menschen versuchen sich mit Decken warm zu halten. „Die Gasvorräte gehen zu Ende“, sagt ein Reporter des japanischen Fernsehens. An den Wassertanks bilden sich Schlangen geduldig wartender Menschen. Mancherorts schneit es bereits. Auch Benzin an den wenigen noch geöffneten Tankstellen geht aus.