Shoppen statt Opernball

Lindsay Lohan lässt Richard Lugner sitzen

Sie musste noch mal kurz shoppen und ließ den Flieger zu lange warten: Hollywood-Star Lindsay Lohan wird nicht beim Wiener Opernball tanzen. Die Schauspielerin hielt durch eine Einkaufstour den Start ihres Flugzeug zwei Stunden lang auf und verpasste den Flug. Jetzt wird fieberhaft nach einem Star-Ersatz gesucht.

US-Sternchen Lindsay Lohan hat den österreichischen Bauunternehmer Richard Lugner sitzen gelassen und kommt nicht zum Wiener Opernball.

Die Schauspielerin hielt durch eine Einkaufstour den Start ihres Flugzeug zwei Stunden lang auf und konnte dann die dadurch entstandenen Gebühren nicht bezahlen, sagte ihr Gastgeber Richard Lugner der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Das Flugzeug sei in Los Angeles dann ohne seinen Ehrengast gestartet. Lugner hatte die skandalumwitterte Schauspielerin für eine unbekannte Summe als Begleitung für den Ball eingekauft. Der 77-Jährige will nun versuchen, schnell einen Promi-Ersatzgast zu organisieren.

Lohans Reise nach Wien hatte sich ursprünglich verzögert, weil sie gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte und sich noch einmal bei Gericht melden musste. Dann habe sie das Flugzeug aber noch einmal zwei Stunden warten lassen, da sie einkaufen gehen wollte, sagte Lugner.

Nach Angaben von Lugner, der den Spitznamen „Mörtel“ trägt, kassierte das US-Sternchen 100.000 Euro Reisekosten – die der Bauunternehmer nun zurückfordert. Eigentlich habe Lohan mit dem Geld einen Privatjet bezahlen sollen.

Die Schauspielerin ist mit Filmen wie „Freaky Friday“ und „Robert Altman's Last Radio Show“ bekanntgeworden. In der letzten Zeit fiel sie aber vor allem mit Verkehrsdelikten, Drogen- und Beziehungsproblemen auf.

Lesen Sie am 12. 02. 2009 die Reportage zum Wiener Opernball auf Morgenpost Online.

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( AFP/dpa/lk )

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