Sturzbetrunken

Christina Aguilera landet in Ausnüchterungszelle

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Popstar Christina Aguilera hat sich so sehr betrunken, dass die Polizei um ihre Sicherheit fürchtete und sie in die Ausnüchterungszelle sperrte.

Popstar Christina Aguilera (30) hat eine Nacht in der Ausnüchterungszelle verbracht. Wie der Internetdienst „People.com“ berichtete, wurde die Sängerin in den frühen Morgenstunden zusammen mit ihrem Freund von der Polizei in West Hollywood aufgegriffen.

„Sie war nicht in der Lage, auf sich selbst aufzupassen. Sie war betrunken“, teilte Polizeisprecher Steve Whitmore mit. Aguilera kam erst nach einigen Stunden auf freien Fuß, als sie nach Angaben von Whitmore „wieder klar denken“ konnte.

Den Angaben zufolge wurde die Sängerin nach der Zahlung von 250 Dollar (180 Euro) auf freien Fuß gesetzt. Ein Gerichtstermin drohe ihr nicht. Sie sei nur zu ihrer eigenen Sicherheit festgenommen worden, dies hätte keine weiteren Folgen für die Sängerin.

Aguilera war mir ihrem Freund Matthew Rutler im Auto unterwegs, er saß bei der nächtlichen Tour am Steuer. Rutler wurde unter Verdacht auf Trunkenheit festgenommen. Er kam gegen 30.000 Dollar Kaution frei, die Angelegenheit dürfte ein juristisches Nachspiel haben. Öffentliche Trunkenheit gilt in Kalifornien als Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld bestraft werden.

Nach fünf Jahren Ehe hatte sich Aguilera im Herbst 2010 von ihrem Mann Jordan Bratman getrennt. Ihr Sohn Max Liron ist drei Jahre alt. Bei den Dreharbeiten zu dem Filmmusical „Burlesque“ lernte sie Rutler, einen Produktionsassistenten, kennen.

Erst Anfang Februar 2011 hatte Aguilera in den USA für Empörung gesorgt. Sie hatte die Ehre, vor Spielbeginn des Super Bowl die Nationalhymne "The Star-Spangled Banner" zu singen, patzte dabei jedoch vor Zehntausenden Zuschauern im Stadium und Millionen zu Hause vor den Fernsehern.

Der Aussetzer der Sängerin dauerte ganze 40 Sekunden. Der Fehler passierte der fünffachen Grammy-Gewinnerin gleich zu Beginn ihres Auftritts.

Anstatt „O'er the ramparts we watched were so gallantly streaming?“ wiederholte Aguilera nahezu wortgleich die frühere Liedzeile „What so proudly we hailed at the twilight's last gleaming“. Aguilera versuchte, ihren peinlichen Auftritt damit zu begründen, dass sie so "ergriffen" gewesen sei.

( AFP/dpa/jw )

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