Privatsphäre

Gericht sperrt Film von Anna Nicole Smiths Brust-OP

Kaum jemand suchte die Öffentlichkeit so sehr wie Anna Nicole Smith. Nach ihrem Tod bemühen sich die Angehörigen des Playmates, zumindest die Reste ihrer Privatsphäre zu schützen. Und hatten damit jetzt Erfolg: Das Video von Smiths Brust-OP bleibt geheim.

Foto: pl/rh / AFP

Ein Gericht in den USA hat die Veröffentlichung einer Video-Dokumentation aus dem Jahr 1994 verboten. Das Band zeigt die Operation, bei der sich Playmate Anna Nicole Smith ihre Brüste vergrößern ließ. Die Frau des Schönheitschirurgen hatte

geplant, die Aufnahmen zu veröffentlichen.


Richter Mitchell L. Beckloff bestätigte mit der Einstweiligen Verfügung eine ähnliche Entscheidung aus dem vergangenen Monat. Damals hatte er bereits dem Chirurgen Gerald Wayne Johnson selbst untersagt, das Video zu veröffentlichen.


Smiths Expartner und Testamentsvollstrecker Howard K. Stern hatte die Verfügungen erwirkt. Sie verbieten es Johnson und seiner Frau, den OP-Mitschnitt zu verkaufen, zu verbreiten oder an Dritte weiterzugeben. Stattdessen sollen sie das Video laut Richterspruch an Stern aushändigen.


Anna Nicole Smith war Anfang des Jahres an einer Überdosis Drogen gestorben. Sie wurde 39 Jahre alt. Stern argumentierte vor Gericht, Smith habe nie eingewilligt, sich bei der Operation filmen zu lassen. Dennoch habe der Arzt eine Kopie der Aufnahme an einen bekannten Händler von Star-Souvenirs geschickt.

Der Chirurg hielt dagegen, er nehme routinemäßig OPs auf Video auf und garantiere den Patienten Vertraulichkeit für die Dauer ihres Lebens. Das Video habe er erst nach Smiths Tod an den Händler weitergereicht. Stern sagte, die Frau des Chirugen und der Händler hätten bereits ausgemacht, sich den Gewinn aus dem Verkauf des Videos zu teilen.

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos

Beschreibung anzeigen