Südatlantik

Deutsche Segler von sinkender Yacht gerettet

Vier im Atlantik in Seenot geratene Deutsche sind von einem vorbeifahrenden Handelsschiff gerettet worden. Die Rettung der "Frigga" war schwierig.

Vier deutsche Segler sind im letzten Augenblick von ihrer bereits sinkenden Yacht „Frigga“ im Südatlantik gerettet worden. „Wir hätten uns nur noch zwei bis drei Stunden über Wasser halten können“, zitierte der Kapitän zur See der argentinischen Marine, Germán Cibeira, ein Mitglied der Besatzung.

Die Segler, drei Männer und eine Frau, seien trotz schwerer See von dem unter der Flagge Panamas fahrenden Frachtschiff „Bow Engineer“ etwa 1100 Kilometer östlich von dem Starthafen Mar del Plata aufgenommen worden. Ziel der Jacht, die kurz nach der Rettung sank, war Südafrika. Details über die Identität der Segler wurden nicht bekannt.

Seit dem Vortag hatten die vier Segler verzweifelt versucht, in das Boot eindringendes Wasser wieder herauszupumpen. Allerdings seien die Pumpen zu schwach gewesen. Später habe es dann auch Probleme mit der Stromversorgung gegeben, sagte Cibeira.

Angesichts der verzweifelten Lage setzte die Besatzung einen Notruf über das weltweit arbeitende, satellitengestützte Cospas-Sarsatsystem ab.

Die Seenotleitstelle in Bremen bestätigte, dass sie diesen Notruf am Vortag erhalten und an die argentinische Marine weitergegeben hatten. Die bat daraufhin das dem Havaristen am nächsten stehende Schiff, den Frachter aus Panama, Kurs auf den Segler zu nehmen. Zudem startete ein Suchflugzeug der argentinischen Marine, die die „Frigga“ mehrmals überflog und Funkkontakt zu dem Segler herstellen konnte.

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