Das Mädchen ist seither verschwunden. Augenzeugen wollen Sekunden vor seinem Verschwinden einen Krokodilschwanz in der Nähe der Elfjährigen gesehen haben. Die Polizei hatte am Montag menschliche Überreste entdeckt, eine DNA-Untersuchung soll jetzt klären, ob es sich um Leichenteile des Mädchens handelt.
Zunächst fehlte von dem Krokodil jede Spur, Wildhüter Tom Nicholls kündigte aber an: „Wir untersuchen das Flussbett heute noch einmal, in derselben Gegend, und schauen mal, was wir finden.“ Sobald das mutmaßliche Killer-Krokodil sich seinen Artgenossen anschließe, werde es deutlich schwerer zu identifizieren sein.
Nach dem Verschwinden des Kindes wurden in der Region mehrere Krokodil-Fallen aufgestellt, schon früher hatten sich Fischer dort von bis zu fünfeinhalb Meter langen Krokodilen bedroht gefühlt. Im Black Jungle Swamp selbst dürfen allerdings keine Fallen errichtet werden, weil das Gebiet unter Naturschutz steht.
Salzwasser-Krokodile töten in Australien durchschnittlich zwei Menschen pro Jahr. Die Reptilien können bis zu sieben Meter lang und bis zu einer Tonne schwer werden – das entspricht etwa dem Gewicht eines VW Golf.
dpa/cor




