Fast drei Monate nach dem Absturz einer Passagiermaschine in Nepal, bei dem auch zwölf Deutsche ums Leben kamen, haben die Behörden den Piloten für das Unglück verantwortlich gemacht. In einem in Kathmandu veröffentlichten Untersuchungsbericht heißt es, der Pilot habe die sich verschlechternden Wetterbedingungen am Himalaya-Flughafen Lukla "falsch eingeschätzt“. Dadurch seien ihm beim Landeanflug Fehler unterlaufen, weshalb die Maschine der Yeti Airlines vor der Landebahn gegen einen Felsen prallte.

Beim Absturz der Propellermaschine vom Typ Twin Otter waren am 8. Oktober 2008 insgesamt 18 Menschen ums Leben gekommen, darunter 12 deutsche Urlauber. Nur der Pilot hatte das Unglück überlebt. Der Flughafen Lukla liegt in knapp 3000 Meter Höhe und gilt als einer der gefährlichsten der Welt. Zum Unfallzeitpunkt hatte dichter Nebel die Sicht in der Hochgebirgsregion am Fuße des Mount Everest behindert.

dpa/ras