Vorzeitige Entlassung

Lindsay Lohan wieder auf freiem Fuß

Schauspielerin Lindsay Lohan ist wieder frei. Nach nur 36 Tagen in Gefängnis und Entzugsklinik, unterzeichnete sie gestern die Entlassungspapiere und kann ihre Strafe wegen Drogen- und Alkoholdelikten nun abhaken.

Foto: dpa

Es ist noch gar nicht so lange her, da heulte Hollywoodsternchen Lindsay Lohan (24) bittere Tränen. Der Grund: Richterin Marsha Revel hatte sie wegen ihrer ständigen Verstöße gegen ihre Bewährungsauflagen, die sie wegen diverser Alkohol- und Drogenexzesse bekommen hatte, zu 90 Tagen Gefängnisstrafe und 90 Tagen in der Entzugsklinik verurteilt. Doch scheinbar hatte die Schauspielerin mal wieder viel Glück.

Nach nur 23 Tagen in der Suchtanstalt unterzeichnete sie am Dienstag die Entlassungspapiere. Wie der Internetdienst „Radaronline.com“ berichtete, verließ Lohan das Gebäude durch eine Hintertür, dort wartete bereits ein Chauffeur auf das verwöhnte Luxusgirl. Nach Informationen des Internetdienstes rief sie sofort ihre Mutter Dina an, sobald sie die Gemäuer der Klinik hinter sich gelassen hatte. Ein Insider sagte dem Magazin „People“, dass es der Blondine nach ihrer Freilassung richtig gut gehen würde.

Lohan war am 2. August in die geschlossene Abteilung der neuropsychiatrischen Klinik gekommen, wo sie an einem Programm gegen Alkohol- und Drogenmissbrauch teilnehmen sollte. Laut „People“-Magazin kann sie die Therapie nun jedoch in Freiheit fortsetzen, sie hat zudem die Auflage bekommen, bis Sommer 2011 keinen Alkohol zu konsumieren. Bis dahin kann die Schauspielerin jederzeit zu unangekündigten Alkohol- und Drogentests aufgefordert werden.

Auch ihr dreimonatiger Aufenthalt im Frauengefängnis Lynwood nahe Los Angeles war nur von kurzer Dauer. Nach nur 13 Tagen wurde die 24-Jährige wegen Überfüllung und guter Führung aus der Haft entlassen und ins UCLA Medical Center überführt. Statt der geplanten 180 Tage hinter verschlossenen Türen musste die Diva also insgesamt gerade mal fünf Wochen absitzen. Nicht gerade viel, wenn man bedenkt, dass die gute Lindsay ihre Strafen zuvor auch nie wirklich ernst genommen hat. Wir dürfen also gespannt sein, wann die Hollywoodgöre das nächste Mal über die Stränge schlägt.

Zunächst wird der Star aus „Freaky Friday“ nun erstmal versuchen, aus ihrem Gefängnis-Aufenthalt Profit zu schlagen. Angeblich wurden ihr für das erste Interview nach ihrer Haftstrafe bereits 800.000 Euro geboten. Na denn, für eine knappe Million kann man dann auch mal ein paar Nächte hinter schwedischen Gardinen verbringen. (nsch)

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