Schwer vorstellbar, aber offensichtlich haben auch die schönsten Frauen der Welt nicht immer nur Glück in der Liebe: Das deutsche Topmodel Tatjana Patitz, derzeit Single, hat zugegeben, es sei für sie "schwierig, den Richtigen zu finden". Die 42-Jährige, die zur ersten Generation der Supermodels um Claudia, Naomi & Co. gehört, sucht einen Mann, der auf keinen Fall "narzisstisch, egoistisch, rücksichtslos" sein dürfe. Das verriet die allein erziehende Mutter eines Sohnes jetzt der Zeitschrift "Emotion".

Ihr unfreiwilliger Single-Status könnte allerdings auch mit den hohen Ansprüchen zusammenhängen, die Patitz an potenzielle Bewerber stellt. Denn wie sie dem Magazin weiter verriet: "Und wenn jemand nicht tierlieb ist, klappt es nicht." Die im südkalifornischen Malibu nahe Los Angeles lebende Schönheit gilt als engagierte Umwelt- und Tierschützerin und gestaltet ihr Leben entsprechend: „Ich fahre ein Auto mit Hybrid-Antrieb, benutze energiesparende Glühbirnen, habe nur einheimische Pflanzen in meinem Garten, die mit ganz wenig Wasser auskommen.“

Mit vier Pferden, vier Hunden, zwei Katzen und fünf Hühnern wohnen Patitz und ihr fünfjähriger Sohn Jonah in einem Strandhaus im Promi-Paradies Malibu. Sogar Spinnen dürfen sich bei Tatjana Patitz wohlfühlen, denn das Model trägt sie grundsätzlich ins Freie, statt sie zu töten. „Nur bei Moskitos schlage ich schon mal zu“, sagt sie.

Das erfolgreiche Model engagiert sich aber nicht nur für Tiere und die Umwelt, sondern setzt sich auch für ihre Berufskolleginnen ein. Sie kämpft gegen den Einsatz von Magermodels in der Modeindustrie – und gegen Castingshows wie Heidi Klums "Germany's Next Topmodel". "Sie sind unrealistisch", sagt Patitz. "Wie die Mädchen darin behandelt werden, ist übertrieben brutal."

Die jungen Mädchen in den Shows seien noch so unsicher, sie müssten sich erst noch finden. Da dürfe man nicht so gepusht werden. „Und es gibt auch keine wundersamen Tricks, die man den Mädchen auf die Schnelle beibringen könnte. Man muss den Beruf langsam lernen und Erfahrungen sammeln.“ Der Job habe aber auch Schattenseiten. „Es ist eine einsame Karriere“, sagt Patitz. Und sie muss es ja schließlich wissen.

lha