Die britische Küstenwache hat in einer dramatischen Rettungsaktion alle 18 Insassen eines in der Nordsee notgelandeten Hubschraubers gerettet. Die Maschine war Angaben der Küstenwache zufolge mit 16 Passagieren und zwei Crew-Mitgliedern auf dem Weg zu einer Ölplattform rund 200 Kilometer östlich der schottischen Küste, als sie aus zunächst unbekannten Gründen während des Landeanflugs notwassern musste.
Die Besatzung der BP-Plattform, die das Manöver beobachtet hatte, verständigte sofort die Küstenwache. Vier Hubschrauber, darunter auch von der Luftwaffe, sowie mehrere Schiffe beteiligten sich an der anschließenden nächtlichen Rettungsaktion.
Die Insassen des Hubschraubers hatten sich in zwei Schlauchboote retten können. Drei Menschen wurden zunächst von Hubschraubern geborgen, aufgrund der sich verschlechternden Wetterbedingungen wurden die anderen über das Meer zu der Ölplattform gebracht.
Eine erste medizinische Untersuchung an Bord der Plattform ergab keine schweren Verletzungen, drei offenbar Leichtverletzte wurden noch in der Nacht per Hubschrauber in das 200 Kilometer entfernte Aberdeen gebracht.
AFP/kami





