Flughafen Stuttgart

SPD-Chef Müntefering übersteht Notlandung

Auf dem Flughafen Stuttgart ist eine Maschine notgelandet. Verletzt wurde niemand, teilte ein Flughafensprecher mit. Die Start- und Landebahn sei vorübergehend gesperrt worden. Bei der Maschine handelt es sich um eine Fokker 100 aus Berlin-Tegel. SPD-Chef Franz Müntefering war einer der Passagiere.

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Am Flughafen Stuttgart ist eine mit 87 Personen besetzte Maschine notgelandet. Nach Angaben eines Sprechers der Fluggesellschaft Contact Air wurde niemand verletzt.

Wie der Flughafen auf seiner Internetseite mitteilte, verunglückte eine Maschine des Typs Fokker 100, die in Berlin-Tegel gestartet war, wegen Fahrwerksproblemen bei der Landung.

Wie die SPD bestätigte, war ihr Parteivorsitzender Franz Müntefering an Bord des Flugzeugs. Er blieb unverletzt.

„Es war eine ernste, sehr ernste Situation. Wir sind lange gekreist, haben den Anflug versucht und mussten dann notlanden“, sagte der 69-Jährige nach der Ankunft auf dem Flughafen.

Alle Insassen im Flugzeug hätten sich sehr dispzipliniert verhalten. „Unser Dank gilt dem Kapitän, der eine Meisterleistung hingelegt hat, und seiner Crew, die die Situation professionell gehandhabt hat.“

Die Maschine war unterwegs von Berlin nach Stuttgart. Dort wollte der SPD-Chef an einer Wahlkampfkundgebung teilnehmen.

Wie der Flughafen mitteilte, erlitten fünf Fluggäste einen Schock. Eine Flugbegleiterin sei zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht worden. Sie wurden nach der Notlandung über Notrutschen aus dem Flugzeug gebracht.

Weitere Informationen lagen laut Flughafen noch nicht vor. Wegen des Zwischenfalls wurde die Start- und Landebahn am Flughafen Stuttgart vorübergehend gesperrt.

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