"Das ist wie Hagel – auf eine andere Art“, sagte Airline-Chef Niki Lauda. Der Wiener Luftfahrtunternehmer und frühere Autorennfahrer hält das Flugverbot in Teilen Nordeuropas nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjalla für gerechtfertigt.

Es gebe keine Möglichkeit, Maschinen für einen Flug durch Vulkanasche zu präparieren, erklärte Lauda. „Durch ein schweres Gewitter darf man auch nicht fliegen, da gibt es nichts zu diskutieren.“

Eine gigantische Aschewolken eines isländischen Vulkans haben den Flugverkehr in weiten Teilen Nordeuropas zum Erliegen gebracht. In London und mehreren skandinavischen Ländern wurde der Flugbetrieb komplett eingestellt, auch der Flugverkehr in Deutschlands wurde behindert.

Eine Sperrung des Luftraums über Deutschland wegen der heranziehenden Asche sei aber bislang nicht vorgesehen, erklärte das Kontrollzentrum Eurocontrol.

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dpa/AFP/cor