Der undatierte Brief des Amokläufers von Landshut: „Heute ist wohl mein letzter Morgen. Ich fühle mich nicht als Mörder, wenn es passiert. Ich werde diese Menschen für den jahrzehnte langen Terror bestrafen und einhalt gebieten. Ich zahle dafür den höchsten Preis: mit meinem Leben. So geht es nicht mehr weiter. Wenn man Angst vor der Post haben muß, da fast täglich Anwalts- Gerichts oder Post von der Staatsanwaltschaft kommt. Und wir haben niemals etwas unrechtes getan. Nur weil es denen Freude macht uns zu terrorisieren. (…) sagte mir 2005, jetzt gehts erst richtig los, als er auch noch für (…) die Verfahren führte.“

Der Brief ist unterzeichnet und wird in der Form wiedergegeben, wie ihn die Familie veröffentlicht hat. Unkenntlich gemacht wurden lediglich Namen betroffener Personen.

Ein weiteres Schreiben datiert vom 1. April 2009. Wie bei dem Abschiedsbrief ist auch hier noch nicht geklärt, ob es authentisch ist:

"Erklärung: Hiermit möchte ich mitteilen, dass wir meine Frau M, mein Schwager W und ich von meinem Schwager G & F und R seit (10) Jahren regelrecht terrorisiert werden.

Für diesen Terror benutzen sie Gerichte, Polizei; Ämter und Behörden. Insgesamt handelt es sich um über 50 Fälle. Dies geschieht im immer neuen unsinnigen Klagen, Anzeigen, Diffamierungen und Beleidigungen. R und F beteiligen sich meistens mit an üblen Machenschaften, Klagen und Eingaben. z. Zeit sind es 34 Verfahren, obendrein Denunzierungen bei der Stadt Dingolfing, Landratsamt, Stadt München, Künstlersozialkasse und weiteren Ämtern um uns Schwierigkeiten zu machen und Kosten für die Verteidigung zahlen müssen. Seit 2005 benutzt G auch noch Frau C und deren 4 jährigen Sohn, um in deren Namen unsinnige Klagen und Anzeigen gegen uns zu führen. Es handelt sich hierbei um weitere 9 Verfahren. Dieser Zustand ist von meiner Krebskranken Frau und mir, nicht mehr länger zu ertragen. Ich werde daher andere Wege gehen müssen um dies zu beenden. Wir lebten immer in der Hoffnung, die Gerichte würden irgendwann erkennen, um welche Streithansel es sich hier handelt, jedoch nichts dergleichen. Zuletzt wurde uns wieder eine Zwangsvollsteckung mit Busgeldandrohung zugestellt. In einem unsinniges Auskunftsverfahren von 2002, die Richterinnen am Landgericht Landshut machen sich hier zum Terrorhelfer dieser Personen."

Das Schreiben ist maschinell verfasst und nicht unterzeichnet. Es wird in der Form wiedergegeben, wie ihn die Familie vorgelegt hat.