Der Flieger hatte zudem brennbare Flüssigkeit an Bord. Die Maschine des Typs McDonnell Douglas MD-11 kam offiziellen Angaben zufolge aus Guangzhou in China. Fernsehbilder zeigten, wie das Flugzeug nach dem Touchdown erst nach vorne und dann zur Seite kippte.
Schon in Flammen, schlitterte es in hohem Tempo über die Landebahn und blieb schließlich kopfüber am Rand des Rollfeldes liegen. Der Pilot und der Ko-Pilot, beide US-Bürger, starben kurz nach dem Absturz im Krankenhaus. Die Feuerwehr brauchte zwei Stunden, um den Brand zu löschen. Die japanische Flugaufsicht entsandte sechs Ermittler an den Unglücksort.
Laut japanischem Wetterdienst herrschte zum Zeitpunkt des Unglückes stürmisches Wetter mit Windgeschwindigkeiten bis zu 72 Stundenkilometern. Fluglotsen hätten die Piloten vor starken Böen in bis zu 600 Meter Höhe gewarnt, erklärte das Verkehrsministerium. Anscheinend habe der Wind kurz über dem Rollfeld dann überraschend nachgelassen, so dass die Maschine keinen Auftrieb mehr hatte, sagte ein Luftfahrtexperte im Fernsehen.
Wegen des Unglücks musste eine der beiden Landebahnen des Narita-Flughafens mehre Stunden lang geschlossen werden. Fast 50 Flüge wurden abgesagt.
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AFP/cor












