Nur weil die Mutter des Mannes am Heiligabend krank war, sei sie dem Massaker im Haus seiner ehemaligen Schwiegereltern entgangen. Das berichtet die "Los Angeles Times" unter Berufung auf Polizeikreise.


Dass auch der Anwalt der Ex-Frau von Pardo getötet werden sollte schloss die Polizei aus der Tatsache, dass sich ein von dem Gewalttäter gemietetes Auto in der Nähe von dessen Kanzlei befand.

Der arbeitslose Ingenieur Pardo war am Heiligen Abend als Weihnachtsmann verkleidet in das Haus seiner ehemaligen Schwiegereltern in Covina, rund 40 Kilometer östlich von Los Angeles, eingedrungen und hatte unter den dort versammelten Gästen ein Blutbad angerichtet. Anschließend steckte er das Haus in Brand und nahm sich dann das Leben. Unter den Opfern waren seine Ex-Frau und deren Eltern. Auch die zwei Brüder der Frau und deren Lebensgefährtinnen sowie ein weiteres Paar mit ihrem Sohn starben.

AFP/gr