Union Berlin

Für Kroos ist nach viereinhalb Jahren Schluss bei Union

Felix Kroos und Union Berlin gehen fortan getrennte Wege. Der Mittelfeldmann schließt sich Eintracht Braunschweig an.

Felix Kroos läuft in der kommenden Saison für Eintracht Braunschweig auf.

Felix Kroos läuft in der kommenden Saison für Eintracht Braunschweig auf.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Für Felix Kroos geht es zurück die Zweite Liga. Der Mittelfeldspieler verlässt den 1. FC Union und wechselt zu Eintracht Braunschweig, wie Union am Freitag mitteilte. Der Vertrag des 29-Jährigen, der die Köpenicker zwei Jahre als Kapitän aufs Feld führte, war zum Ende der Saison 2019/20 ausgelaufen.

Insgesamt absolvierte Kroos 116 Pflichtspiele für die Köpenicker, dabei gelangen ihm acht Tore und 13 Vorlagen. Ein Wechsel hatte sich allerdings schon in der vergangenen Saison angedeutet, in der der Bruder von 2014-Weltmeister Toni Kroos nach dem Aufstieg nur 15 Mal in der Bundesliga auflief und für Trainer Urs Fischer keine echte Option mehr im Mittelfeld war.

Union Berlin sieht sich im Mittelfeld gut aufgestellt

„Nach dem Ende der letzten Saison haben wir uns offen ausgetauscht, ob und wie es für ihn beim 1. FC Union weitergehen könnte, da Felix ein Typ ist, der grundsätzlich jeder Mannschaft guttut“, sagte Oliver Ruhnert, Unions Geschäftsführer Profifußball. „Zum jetzigen Zeitpunkt sehen wir uns im Mittelfeld allerdings so besetzt, dass wir ihm kein Angebot unterbreiten konnten.“

Für Kroos, der im Januar 2016 zu Union kam, enden damit viereinhalb Jahre in Köpenick. „Wir haben schwierige Phasen überstanden, aber vor allem haben wir Geschichte geschrieben und gerade in den letzten zwei Jahren Riesenerfolge zusammen gefeiert. Das werde ich nie vergessen und es wird für mich der größte Erfolg meiner Karriere bleiben“, kommentierte der gebürtige Greifswalder seinen Wechsel.

Kroos soll in der Halbzeitpause des Testspiels gegen den 1. FC Nürnberg, das erstmals seit der Corona-Krise wieder vor Zuschauern stattfindet, am Sonnabend offiziell verabschiedet werden.

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