Bundesliga

Union-Trainer Fischer: „Wir sind nie der Favorit“

Michael Färber
Union-Trainer Urs Fischer hat den Klassenerhalt als Ziel.

Union-Trainer Urs Fischer hat den Klassenerhalt als Ziel.

Foto: Frederic Scheidemann / Bongarts/Getty Images

Aufsteiger Union sieht sich vor dem Bundesliga-Duell gegen Köln nicht als Favorit – trotz besserer Platzierung und doppelter Punktzahl.

Berlin. Zwei Tage vor dem Duell der Aufsteiger zwischen Union Berlin und dem 1. FC Köln (Sonntag, 15.30 Uhr, Alte Försterei) sieht Urs Fischer seine Mannschaft nicht in der Favoritenrolle.

„Wir sind in allen 34 Spielen nicht in einer Favoritenrolle, weil es für uns in allen Spielen um den Klassenerhalt geht“, sagte der Trainer des 1. FC Union am Donnerstag – ungeachtet der Tatsache, dass seine Mannschaft als Tabellenelfter bereits doppelt so viel Punkte (16) geholt hat wie der Vorletzte aus Köln.

„Ich kümmere mich nicht darum, wer Favorit ist“, sagte Fischer, „für mich gilt es, da anzuknüpfen, wo wir in der ersten Hälfte in Schalke aufgehört haben und das besser zu machen, was wir in der zweiten Hälfte schlecht gemacht haben.“

Union Berlin muss auf ein Quintett verzichten

Personell muss Fischer am 14. Spieltag auf einige Profis verzichten. Neben den Langzeitverletzten Grischa Prömel (Knieverletzung), Akaki Gogia (Kreuzbandriss) und Keven Schlotterbeck (Bänderverletzung im Knie) werden wohl auch Suleiman Abdullahi (Gehirnerschütterung) und Joshua Mees (Adduktoren) nicht zur Verfügung stehen.

„Abdullahi hat wieder komplett mit der Mannschaft trainiert, er hatte aber auch nur zwei, drei Einheiten, die er bestreiten konnte. Ich gehe davon aus, dass es eng wird“, erklärte Fischer, „Mees hat nur Teile mitmachen können, da kommt der Einsatz zu früh.“

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