Zwei Tage vor dem vierten Bundesliga-Spiel des 1. FC Union hat Urs Fischer einen Blick in die Zukunft gewagt. Der Trainer des Aufsteigers ließ vor dem Heimspiel am Sonnabend (15.30 Uhr) gegen Werder Bremen wissen, dass er sich ein längerfristiges Engagement bei Union vorstellen kann.
„Ich glaube, es war eine sehr gute Zeit bis heute. Und es braucht auch immer zwei Seiten, dass es funktionieren kann“, sagte Fischer. Der Schweizer werde „sicherlich beide Ohren offen haben, um eine Weiterbeschäftigung voranzutreiben“.
Fischer hatte im Sommer vergangenen Jahres das Traineramt bei Union übernommen und mit dem Klub gleich im ersten Jahr den von den Köpenickern lang ersehnten Sprung in die Erstklassigkeit geschafft.
Union will Fischers Vertrag verlängern
Union selbst hat im „Kicker“ die Bereitschaft signalisiert, den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit Fischer verlängern zu wollen. „Es gibt keinen Grund“ dies nicht zu wollen, so Oliver Ruhnert, Unions Geschäftsführer Profifußball.
Laut Ruhnert, der Fischer zu Union geholt hat, wolle man sich in den nächsten Wochen zusammensetzen, um über einen neuen Vertrag zu sprechen.
„Wir tauschen uns täglich, wöchentlich aus“, sagte Trainer Fischer, wollte jedoch eventuellen Verhandlungen nicht vorgreifen: „In erster Linie geht es mir um das Spiel am Sonnabend und nicht um die Personalie des Trainers.“


