Bundesliga

Union-Trainer Fischer vertraut seinem Kader

Unions Trainer Urs Fischer sieht trotz des schwachen Saisonstarts vor dem Spiel in Augsburg keinen Grund, an seinem Team zu zweifeln.

Union-Trainer Urs Fischer und der Frust bei der Bundesliga-Premiere gegen RB Leipzig.

Union-Trainer Urs Fischer und der Frust bei der Bundesliga-Premiere gegen RB Leipzig.

Foto: Britta Pedersen / dpa

Berlin. Zwei Tage vor dem ersten Auswärtsspiel des 1. FC Union in der Fußball-Bundesliga beim FC Augsburg (Sonnabend, 15.30 Uhr) hat Urs Fischer sein volles Vertrauen in den Kader unterstrichen. Zweifel an der Bundesliga-Tauglichkeit des Aufsteigers habe er keine. „Nach einem Spiel? Das würde ja bedeuten, die Flinte ins Korn zu werfen“, sagte der Union-Trainer.

Der Schweizer bleibt zuversichtlich trotz des schlechten Starts mit dem 0:4 gegen RB Leipzig. „Jetzt wurden die Fehler bestraft, zehn Jahre lang in der Zweiten Liga wurden sie vielleicht nicht so bestraft“, erklärte Fischer: „ Aber dass ich jetzt schon die weiße Fahne schwenke, da muss schon mehr passieren. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, sie überhaupt zu schwenken.“

Hübner fällt verletzt aus, Gentner angeschlagen

Personell kann der Schweizer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Fehlen werden in jedem Fall Jungprofi Maurice Opfermann Arcones und Florian Hübner. Der Innenverteidiger musste nach seiner Knieverletzung erneut wegen einer Kapselbandläsion „eine Pause einlegen. Er ist auf dem Weg zurück, hat schon einige Trainings mit der Mannschaft absolviert. Jetzt gab es einen Rückschritt, das ist aber normal. Er sollte nächste Woche ins Training einsteigen“, sagte Fischer.

Das Training am Mittwoch abbrechen musste Christian Genter. „Er hat einen Schlag abbekommen, ich bin aber zuversichtlich, dass er das Abschlusstraining bestreiten kann“, so Fischer. Nicht zuletzt mit seiner Erfahrung könnte Gentner ein wichtiger Baustein für die Partie in Augsburg sein.

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