Zweite Liga

1. FC Union trennt sich von Peter Kurzweg und Lars Dietz

Zweitligist Union hat sich kurz vor Ende der Transferperiode noch von zwei Spielern getrennt. Sie sollen woanders Spielpraxis sammeln.

Peter Kurzweg (r.) wechselt von Union zurück nach Würzburg

Peter Kurzweg (r.) wechselt von Union zurück nach Würzburg

Foto: JASPER JACOBS / picture alliance / Jasper Jacobs/BELGA/dpa

Berlin.  Kurz vor dem Ende der Transferperiode haben noch zwei Profis den 1. FC Union verlaseen müssen. Der Berliner Fußball-Zweitligist leiht Peter Kurzweg für ein Jahr an die Würzburger Kickers aus. Zuvor hat der 24 Jahre alte Linksverteidiger seinen Vertrag bei Union um ein Jahr bis 2020 verlängert.

„Auch wenn die Situation für mich bei Union nicht immer einfach war, habe ich mich nie hängen lassen, habe immer Vollgas gegeben“, sagte Kurzweg, der an Zugang Ken Reichel und Rückkehrer Christopher Lenz nicht vorbeigekommen ist. „Es für mich wichtig, auf dem Platz zu stehen und zu kicken, deshalb bin ich den Verantwortlichen im Verein auch sehr dankbar, dass ich nun den Schritt nach Würzburg gehen kann“, sagte der gebürtige Dachauer.

Oliver Ruhnert, Unions Geschäftsführer Profifußball, sagte zu dem Wechsel: „Auf der Linksverteidigerposition haben im Augenblick Reichel und Lenz die Nase vorn. Da Peter den Wunsch hatte, regelmäßig Spielpraxis sammeln zu können, haben wir uns gemeinsam auf den Wechsel verständigt.“ Kurzweg war vor Jahresfrist aus Würzburg an die Alte Försterei gewechselt.

Auch Lars Dietz wird ausgeliehen

Zuvor hat sich Union bereits von Lars Dietz getrennt. Der Innenverteidiger wurde für ein Jahr an den Drittligisten Sportfreunde Lotte ausgeliehen. Sein Vertrag bei den Köpenickern läuft noch bis 2021. Im Gegensatz zu Kurzweg, der bei Union immerhin zu neun Einsätzen (ein Tor) kam, spielte Dietz nie eine Rolle im Kader. Auch unter Trainer Urs Fischer kam er trotz guter Vorbereitung nicht zum Zug.

Geschäftsführer Ruhnert sieht in Dietz „enormes Potenzial, das hat er in der Vorbereitung deutlich gezeigt“. Doch gegen Marvin Friedrich, Zugang Florian Hübner und Michael Parensen konnte sich Dietz nicht durchsetzen. „Der Schritt in die Dritte Liga ist daher eine gute Möglichkeit für ihn, sich weiter zu entwickeln, Erfahrungen zu sammeln und in der nächsten Saison wieder bei Union anzugreifen“, erklärte Ruhnert.

Dietz selbst sieht in dem Wechsel „die Möglichkeit, weiter Erfahrungen zu sammeln und mich im Profifußball zu etablieren. Ich möchte zeigen, dass ich für Union in Zukunft sehr wertvoll sein kann.“

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