Zweite Liga

Union-Boss Zingler denkt über Einstieg von Investoren nach

Union-Präsident Dirk Zingler macht sich Gedanken über einen Investoren-Einstieg

Union-Präsident Dirk Zingler macht sich Gedanken über einen Investoren-Einstieg

Foto: Jörg Carstensen / picture alliance / Jörg Carstens

Für Dirk Zingler, den Klubchef des 1. FC Union, ist ein Investoren-Einstieg notwendig, um wirtschaftlich im Profifußball zu überleben.

Berlin.  Dirk Zingler, der Präsident des 1. FC Union, schließt ein Engagement von Investoren beim Fußball-Zweitligisten nicht mehr aus. „Es gibt bei uns keine Denkverbote“, sagte der 53-Jährige im Interview des „Kicker“ auf die Frage nach wirtschaftlichen Notwendigkeiten des Bundesliga-Fußballs.

„Natürlich müssen wir über Wettbewerbsfähigkeit nachdenken und die Frage, wie wir uns finanzieren. Wenn in zehn Jahren alle anderen einen Investor haben, uns deshalb enteilen und wir Gefahr laufen, aus dem Profifußball zu fliegen, haben wir uns darüber Gedanken zu machen.“ Die Frage sei „wer und wie und nicht nur, ob überhaupt“, so Zingler.

Nach Platz vier in der Vorsaison soll es weiter nach oben gehen. Das Ziel ist die Bundesliga. Zingler betonte, für das Erreichen dieses Ziels auch lukrative Offerten für etablierte Spieler abzulehnen.

Kader-Spitze soll zusammengehalten werden

Union sei „kein Ausbildungsverein. Unser Ziel ist es, uns als Klub weiterzuentwickeln und aufzusteigen. Das gelingt nur, wenn du die Spitze im Kader zusammenhältst.“ Zuletzt hatte Union ein 3,5-Millionen-Euro-Angebot des englischen Zweitligisten Norwich City für Verteidiger Toni Leistner abgelehnt.

( fär )