Die Vorzeichen könnten kaum klarer sein. Hier der 1. FC Union, der sich nach sechs Spieltagen in der Zweiten Liga auf Rang zwei gespielt hat. Dort der FC Ingolstadt, der als Liga-17. im Keller des Bundesliga-Unterhauses dümpelt.

„Wenn man sich jedoch überlegt, dass bei einer Niederlage der Zweite vom Vorletzten nur vier Punkte entfernt ist, dann sieht man, wie eng es zugeht.“ Natürlich war es Uwe Neuhaus, Unions Trainer, der seine Spieler vor dem Sonntagsduell in Ingolstadt (13.30 Uhr, Sky, HIER im Liveticker der Berliner Morgenpost) die Sinne geschärft hat.

Die Frage wird sein, welches Team besser aus der Länderspielpause kommt. „Ich hoffe, dass wir mit dem Selbstvertrauen auftreten werden, das wir uns in den vergangenen Auswärtsspielen erarbeitet haben“, sagte Neuhaus. Tatsächlich – man mag es kaum glauben – ist Union auf des Gegners Platz in dieser Saison noch ungeschlagen (ein Sieg, zwei Remis).

Gestärkt aus der WM-Qualifikation zurück: Unions Stürmer Nemec

Das soll in Ingolstadt so bleiben. Denn die Chance, Rang zwei zu festigen und am Freitag gegen Absteiger Fürth ein echtes Spitzenspiel in der Alten Försterei zu haben, ist riesengroß.

Motivation sollte jedenfalls genug da sein. Vor allem bei Adam Nemec. Trotz des Scheiterns in der WM-Qualifikation mit der Slowakei kehrte der Stürmer gestärkt zu seinem Klub zurück. Den „positiven Eindruck“ (Neuhaus), den er im Nationalteam hinterlassen hat, will er nun bei Union bestätigen.

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