Testspiel

Union feiert auch gegen dänischen Erstligisten einen Sieg

Zweitligist Union bleibt in der Vorbereitung auf die Saison 2013/14 in der Erfolgsspur. Die Berliner gewannen gegen den FC Vestjaelland mit 3:1 und feierten den zweiten Sieg im zweiten Testspiel.

Foto: Britta Pedersen / pa/ZB

Zweites Testspiel, zweiter Sieg für den 1. FC Union. Der Berliner Fußball-Zweitligist setzte sich am Sonntag in Malchow gegen den FC Vestjaelland mit 3:1 (3:1) durch. Die Torschützen gegen den Aufsteiger in die erste dänische Liga waren Kapitän Torsten Mattuschka mit einem Traumtor aus 18 Metern, Steven Skrzybski, der den Torwart der Dänen düpierte, und Zugang Benjamin Köhler mit einem direkt verwandelten Freistoß.

Den ersten Test hatte Union bereits am Donnerstag mit 7:1 gegen Regionalliga-Aufsteiger Viktoria 89 gewonnen.

Wie erwartet ließ Uwe Neuhaus auch gegen Vestjaelland pro Halbzeit komplett unterschiedliche Formationen auflaufen. „Ich bin sowohl mit der ersten als auch mit der zweiten Hälfte zufrieden. Der Gegner hat sehr kompakt gestanden und ist mit viel Tempo in die Partie gegangen. Mir haben alle gut gefallen“, urteilte der Trainer, der sich vor der Partie noch mehr Konstanz und vor allem Konzentration der Seinen erhofft hatte.

Torchancen nicht genutzt

Dennoch gab es auch eine immer wiederkehrende Schwäche zu kritisieren für den Coach: „Im zweiten Spielabschnitt haben wir unsere Chancen nicht in Tore ummünzen können.“

Der Auftritt in Malchow, rund 150 Kilometer nördlich von Berlin, war der Auftakt in die Auswärtswochen, die Union nun vor sich hat. Denn mit den Partien gegen FK Teplice am Mittwoch in Finsterwalde, gegen Banik Most am Sonntag in Fürstenwalde (beide 18.30 Uhr) und beim SV Babelsberg am 3. Juli (19 Uhr) stehen dem geneigten Union-Fan einige Fahrten bevor.

Das hat seine Gründe. Zum einen soll das Spielfeld im Stadion An der Alten Försterei für die offizielle Einweihung der neuen Haupttribüne am 12. Juli gegen den schottischen Meister Celtic Glasgow (20.15 Uhr) entsprechend präpariert sein. Oder wie es Nico Schäfer, Unions kaufmännisch-organisatorischer Leiter beschrieb: „So ein Rasen will ja auch wachsen.“ Da dies natürlich auch für andere Stadien gilt, muss man als Spielort nehmen, was übrig bleibt.

Zwei Stunden Fahrt für ein Testspiel – kein Problem

Dass es dann schon mal nach Mecklenburg-Vorpommern geht, ist die logische Folge. Für Uwe Neuhaus ist das jedenfalls kein Problem. „Man muss schauen, wo man die Spiele bekommt. Durch das Hochwasser hat sich auch ein bisschen was getan. Eine Zwei-Stunden-Fahrt für ein attraktives Testspiel halte ich aber nicht für so schlimm“, sagte der Union-Trainer.

Zum anderen war es in den knapp vier Wochen Sommerpause offenbar nicht leicht, überhaupt geeignete Testspielgegner zu finden. Der frühe Saisonstart der Zweiten Liga am 19. Juli, mit dem die Deutsche Fußball Liga (DFL) dem Bundesliga-Unterhaus erneut eine gesteigerte Aufmerksamkeit verschafft, erwies sich hierbei nicht wirklich als hilfreich. „Die Zweite Liga beginnt als erste In Europa“, verdeutlichte Schäfer. Als er die Termine vereinbarte, „sind viele Klubs noch gar nicht wieder ins Training eingestiegen“.