Zweitligist

1. FC Union kehrt gestärkt aus Trainingslager zurück

Mit drei Siegen im Gepäck verlassen die Berliner Spanien, um in der winterlichen Hauptstadt in die zweite Saisonhälfte zu starten.

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Sie werden sich warm anziehen müssen, die Spieler und Trainer des 1. FC Union, wenn sie am Montag nach ihrem einwöchigen Trainingslager aus Spanien zurückkehren werden. Grund dafür ist jedoch ausschließlich der Temperaturunterschied zwischen El Rompido in Andalusien, wo es zuletzt angenehme 15 bis 20 Grad hatte, und der Hauptstadt, die wieder fest im Griff winterlicher Minusgrade ist.

Sportlich sieht sich der Berliner Fußball-Zweitligist für den Punktspielstart am 1. Februar gegen den SV Sandhausen im Soll, nicht nur wegen der Ergebnisse in den Testspielen gegen Recreativo de Huelva (1:1), den FC Utrecht (2:0) und den SV Wehen Wiesbaden (3:0). „Die Unterkunft war richtig gut. Der Platz war vielleicht ein bisschen weich, aber nicht so schlecht. Und die Mannschaft hat richtig gut gearbeitet“, sagte Union-Trainer Uwe Neuhaus.

„Bis auf Fabian Schönheim, Silvio, Daniel Göhlert und Felipe Gallegos konnten alle Akteure alle Einheiten mitmachen.“ Gallegos hatte sich gleich in der ersten Einheit in Spanien eine schwere Gehirnerschütterung und einen Nasenbeinbruch zugezogen. Seine Nase wurde in Berlin gerichtet. Silvio wird seinen lädierten Knöchel in Berlin nochmals untersuchen lassen. Schönheim und Göhlert mussten nur ein- oder zweimal pausieren.

Union-Trainer Neuhaus will ausgeliehene Spieler halten

Einen besonders starken Eindruck machte Björn Jopek, der vor der Winterpause an einem Muskelfaserriss im Oberschenkel laboriert hatte. Der 19-Jährige war an fünf der sechs Union-Tore in Spanien beteiligt. „Dass Björn schon in allen Spielen mitwirken kann, hätte ich nicht gedacht“, sagte Neuhaus.

Derweil treiben die Köpenicker die Planungen für die kommende Spielzeit bereits voran. Die zunächst nur bis Saisonende ausgeliehenen Innenverteidiger Schönheim (Mainz 05) und Puncec (Maccabi Tel Aviv) sollen gehalten werden. Zwei-Jahres-Verträge, gültig ab Sommer, wurden bereits zu Saisonbeginn ausgehandelt. Markus Karl, defensiver Mittelfeldspieler, soll ebenfalls bleiben. Sein auslaufender Vertrag ist jedoch noch nicht verlängert. Ein Winterzugang ist nicht mehr geplant.