Gleich fünf Profivereine hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen Fehlverhaltens der Fans zu Geldstrafen verurteilt. Zweitliga-Absteiger Alemannia Aachen muss 10.000 Euro bezahlen, wie der DFB am Montag mitteilte: In der Begegnung bei Fortuna Düsseldorf am 27. Februar 2012 flogen Bierbecher, im Gastspiel beim FC Ingolstadt (8. April 2012) wurden pyrotechnische Gegenstände und beim MSV Duisburg (14. April 2012) Knallkörper gezündet.

7500 Euro kostet den 1. FC Union Berlin das unsportliche Verhalten seiner Anhänger: Während des Spiels gegen den MSV Duisburg am 9. März 2012 wurden zwei Feuerzeuge in Richtung eines am Boden liegenden Duisburger Spielers geworfen.

Bierbecher in Richtung des Schiedsrichter-Assistenten flogen gegen Eintracht Braunschweig am 13. April 2012. 6000 Euro Geldstrafe erhielt Erzgebirge Aue wegen gezündeter Knallkörper in den Spielen gegen den FSV Frankfurt (4. März 2012) und Dynamo Dresden (21. April 2012).

Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth muss 5000 Euro bezahlen. Gegen den FC St. Pauli (13. April 2012) wurde wiederholt pyrotechnisches Material gezündet. Zu einer Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro wurde der 1. FC Nürnberg verurteilt. Während des Bundesligaspiels gegen den VfL Wolfsburg lief am 17. März 2012 ein Zuschauer während einer Spielunterbrechung einmal quer über den Rasen.

Alle Vereine stimmten den Urteilen zu, sie sind damit rechtskräftig.

dpa/sei