Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin wird den brasilianischen Probespielern Ricardinho und Paulinho keinen Vertrag geben. Das entschied die sportliche Leitung um Chefcoach Uwe Neuhaus. „Wir suchen einen Stoßstürmer, der war nicht dabei“, erklärte Sportdirekter Cristian Beeck, der nun weiter nach einem neuen Stürmer suchen wird.
„Der Markt für diese Position ist wie immer schwierig. Wir wollen noch einen Mann finden, der uns hilft“, sagte Beeck. Bisher hat sich der Aufsteiger mit Björn Brunnemann (FC St. Pauli), Dominic Peitz (VfL Osnabrück) und Bernd Rauw (Kickers Emden) verstärkt.
Die beiden Brasilianer Ricardinho (19 Jahre) und Paulinho (28) waren Union vom neuen Hauptsponsor International Sport Promotion (ISP) angeboten worden, konnten im Training und im Testspiel bei Brandenburg-Ligist Motor Eberswalde (1:0) aber nicht überzeugen.
Beim Auslaufen am Montag waren beide noch dabei, doch vor dem offiziellen Mannschaftsfoto wurden sie von Trainer Neuhaus verabschiedet. Am Mittwoch (20.30 Uhr) weiht Union mit einem Freundschaftsspiel gegen Bundesligist Hertha BSC das rekonstruierte Stadion „An der alten Försterei“ ein.
dpa/apä




