Was wäre die Leichtathletik-WM ohne Berlino gewesen, die Biathlon-WM vor drei Jahren ohne Bumsi, ja: und auch die Fußball-WM ohne Goleo, den gezausten Löwen, der aussah, als hätte man ihn von ganz unten aus der Spielzeugkiste hervorgekramt?
Mukmuk, Miga, Quatchi und Sumi heißen die bizarren Maskottchen der 21. Winterspiele. Allein: Das Murmeltier, der Seebär, der Bigfoot und das Fabelwesen mit den Flügeln eines Donnervogels und den Beinen eines Bären sind bisher abgetaucht.
Wie die meisten ihrer Art necken sie weder gestrauchelte Athleten noch albern sie sich durch irgendwelche Fußgängerzonen. Gerüchten zufolge existieren sie nur auf der Festplatte eines asiatischen Designstudenten - und in den zahlreichen Souvenirshops.
Die merkwürdigen Gestalten trollen sich, als müssten sie sich für ihr Aussehen schämen, das übrigens frappierend an die fünf Glücksbringer aus Peking 2008 erinnert. Die Deutschen verkaufen ihren manchmal etwas schrägen Geschmack offensiver. Selbst der hosenlose Goleo eroberte durch ständige Präsenz am Ende noch ein Plätzchen in unseren Herzen.





