Das Frauenteam von Hertha BSC feierte mit tausenden Fans in der Ostkurve. Beim historischen ersten Spiel der Hertha-Frauen im Olympiastadion gewannen die Berlinerinnen mit 5:0 (2:0) gegen den 1. FFV Erfurt und bejubelten die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost.

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An den Wochenenden 13./14. Juni und 20./21. Juni spielt Hertha nun in der Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Das Rückspiel findet in Berlin statt.

Hertha BSC: Frauen siegen vor Rekordkulisse im Olympiastadion

Beim Meisterschaftsspiel im Olympiastadion brauchten die Berlinerinnen nur eine kurze Zeit zur Eingewöhnung im weiten Rund. Tatsächlich waren nach dem Männerspiel gegen Greuther Fürth (2:1) auch zahlreiche Fans in Westend geblieben und machten ordentlich Stimmung. Hertha sprach von 14.500 Zuschauern, es war der Zuschauerrekord fürs Frauenteam.

Die Berlinerinnen dominierten jederzeit das Spiel und gingen durch Amelie Blättner (20. Minute) in Führung. Kurz vor der Pause legte Topstürmerin Elfie Wellhausen (24 Saisontore) per Kopf zum 2:0 nach (45.). In der Ostkurve feierten so schon während des Spiels eigene Fanklubs des Frauenteams wie die „Westend Girls“ oder „Donna Hertha“ mit den zahlreichen anderen Anhängern die Meisterschaft.

Sie entrollten im zweiten Durchgang unter anderem ein Banner mit der Aufschrift „Meisterinnen müssen aufsteigen“, aus Protest gegen die Relegationsspiele. An denen kommen die Berlinerinnen diese Saison jedoch nicht vorbei – der guten Laune im Olympiastadion tat das allerdings keinen Abbruch. Aurelia Haesler mit dem 3:0 (65.) und erneut Wellhausen mit ihren Treffern zwei und drei (76. und 90.) komplettierten die Hertha-Party.