Es sind diese kurzen Antworten, die zeigen, dass eigentlich alles gesagt ist. Ob Hertha BSC nach der jüngsten Niederlagenserie noch absteigen kann? „Nein, kann man nicht!“ Was die sportliche Leitung des Berliner Fußball-Zweitligisten jetzt erwartet? „Einen Sieg.“

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Trainer Cristian Fiél könnte am Sonnabend bei Fortuna Düsseldorf (20.30 Uhr, Sky und Sport1) sein womöglich letztes Spiel an der Seitenlinie des blau-weißen Hauptstadtklubs erleben. „Wenn du in der Situation bist, in der wir gerade sind, zählen nur Siege. Und dann gibt es auch nicht mehr viel zu besprechen“, erklärte der 44-Jährige.

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Hertha BSC hat die letzten drei Spiele verloren

Wie der Spanier mit der Kritik an seiner Person umgeht, hatte er schon in der vergangenen Woche erklärt. An der aktuellen Krise hat sich auch nach dem 0:1 gegen Kaiserslautern nichts verändert. Im Gegenteil. Die kritischen Stimmen sind noch lauter geworden.

„Es ist klar, dass viel geschrieben wird, dass viel gesprochen wird. Trotzdem geht mein Blick nur auf Düsseldorf“, sagte Fiél am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem anstehenden Auswärtsspiel. „Wenn du von vier Spielen drei verloren hast, dann brauchen wir nicht darüber zu reden, dass du dieses Spiel einfach gewinnen musst. Ich mache mir keine Gedanken darüber, was dann eventuell passieren könnte.“

Diego Demme kehrt zurück, Sessa fehlt mit Muskelfaserriss

Die vergangenen beiden Wochen haben Hertha in eine Situation manövriert, „die mit den Saisonzielen, die wir ausgegeben haben, nicht viel zu tun hat“, erklärte der Trainer der Berliner. Platz 13, 13 Punkte Rückstand auf Relegationsrang drei, dafür nur noch sieben Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone.

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Immer Hertha - Teufelskreis Trainerverschleiß
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„Wenn ich nicht die Überzeugung hätte, den Bock umstoßen zu können, würde ich nicht mehr hier sitzen“, offenbarte Fiél, der beim Tabellenfünften im Rheinland wieder auf Mittelfeldkoordinator Diego Demme setzen kann. Es brauche jetzt Einsatz, Leidenschaft und Kampf, wie der Berliner Chefcoach von seiner Mannschaft forderte.

Die Spieler stehen ebenso in der Pflicht wie der Trainer – und sind maßgeblich daran beteiligt, ob Hertha in den kommenden Tagen den elften Trainerwechsel in fünfeinhalb Jahren vollzieht. Oder eben nicht.

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