Fußball

Hertha will die Anteile von US-Investor zurück

Berlins Fußbal-Klub will sich das Aktienpaket von KKR wiederholen und würde so in Richtung Stadionbau für neue Partner interessanter.

Hertha sieht sich selbst als Start-up und möchte auch finanziell in neue Dimensionen vorstoßen

Hertha sieht sich selbst als Start-up und möchte auch finanziell in neue Dimensionen vorstoßen

Foto: City-Press / picture alliance / City-Press GbR

Fußball-Bundesligist Hertha BSC plant laut dem Wirtschaftsmagazin „Capital“ den Anteilseigner Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) auszubezahlen und die Anteile des US-Finanzinvestors zurückzukaufen. KKR war 2014 als Investor eingestiegen und hatte damals für rund 18 Millionen Euro 9,7 Prozent der Anteile an der Spielbetriebsgesellschaft übernommen. Insgesamt belief sich die Investition durch Darlehen und Unterschriftsboni auf 61,2 Millionen Euro.

Laut „Capital“ besteht eine Klausel, laut der Hertha Aktienpaket für 27,8 Millionen Euro zurückkaufen kann. Für die Beendigung der Vereinbarung mit KKR und die Begleichung ausstehender Rückzahlungen würden weitere rund 43 Millionen Euro fällig. Deswegen plane Hertha nun die Platzierung einer Anleihe bei institutionellen Kapitalgebern, denen sich die Berliner am Dienstag in Frankfurt/Main präsentieren. Der Weg wäre so auch frei für einen Großinvestor, den es für einen Stadionbau wohl braucht.