Hertha BSC

Debatte um neue Arena: "Hertha gehört ins Olympiastadion"

Ein Hertha-Stadion womöglich in Brandenburg? Präsident Werner Gegenbauer hält das für denkbar. Die meisten Fans halten davon nichts.

Hertha BSC bekommt sein Stadion nicht voll. Ein Problem, das durch ein kleineres Stadion gelöst werden könnte. So jedenfalls lautete der Vorschlag von Managaer Michael Preetz, den er vor gut drei Wochen in Berliner Morgenpost geäußert hatte. "Wir müssen ran an diese Diskussion", sagte er. "Es ist jetzt die Zeit gekommen, über moderne Lösungen nachzudenken" Gewünscht ist ein reines Fußballstadion mit einer Kapazität von etwa 55.000 Plätzen. Mit zeitgemäßem Komfort und VIP-Logen.

Hertha-Präsident Werner Gegenbauer sieht das offenbar ähnlich. Es gebe "Vorfeld-Recherchen, die eine grundsätzliche Machbarkeit beurteilen", sagte er der "B.Z.". Eine Studie dazu solle "bald" in Auftrag gegeben werden. Und er betonte: Bei einem neuen Stadion dürften die Überlegungen "nicht an der Stadtgrenze aufhören".

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Bei Facebook sind die meisten Hertha-Fans mit diesem Vorschlag nicht einverstanden. "Hertha gehört ins Olympiastadion nach Berlin. (...) Ein Hauptstadtclub spielt standesgemäß", meint etwa Klaus M. "Hertha ist Berlin", findet auch Günter N.

"Das einfachste wäre doch, mal wieder länger als eine Saison top zu spielen. Dann wird auch das Olympiastadion wieder voll", sagt Daniela D. Auch Stefan K. meint: Lieber zwei bis drei gute Spieler holen und das Olympiastadion auffrischen, statt viel Geld in eine neue Arena zu stecken.

"Auf dem BER-Gelände wäre Platz", lautet der Hinweis von Matthias N. Jemand anders schlägt augenzwinkernd vor, das neue Stadion noch gleich in die Uckermark zu verlegen.

Auch bei einer Umfrage der Berliner Morgenpost meint eine Mehrheit von 70 Prozent (Stand: 14.30 Uhr/ 403 abgegebene Stimmen), eine Hertha-Arena könne es nur in Berlin geben. 30 Prozent sind durchaus aufgeschlossen für einen Spielstätte in Brandenburg.