Mancher Satz erklärt sich erst mit Verzögerung. Er werde, sagte Geschäftsführer Michael Preetz bei der Mitgliederversammlung Ende Mai, bei der Zusammenstellung des Kaders für die kommende Zweitliga-Saison „genau darauf achten, wer Herthaner ist und wer nicht“. Diese Sichtungsphase endete am Mittwoch – und für Rasmus Bengtsson mit der „härteren Linie“, die Preetz für seine künftige Amtsausübung außerdem angekündigt hat: Der Vertrag mit dem früheren U21-Nationalspieler Schwedens wird weder per Option noch zu modifizierten Konditionen verlängert, nachdem Bengtsson sich in den Gesprächen über eine gemeinsame Zukunft wenig kompromissbereit gezeigt hatte.
Am Tag der Vertragsunterschrift von Stürmer Rob Friend (29, bis 2013) zog Hertha auch bei Marc Stein, Maximilian Nicu (geht nach Freiburg) und Artur Wichniarek (unterschrieb am Mittwoch bei Lech Posen) nicht die Option auf Fortbeschäftigung, gleiches gilt für Lucio und Amine Chermiti. Gezogen wurde die Option dagegen beim Brasilianer Kaka, allerdings nur, damit er zum Ende der Verhandlungen gegen eine geringe Ablösesumme an seinen bisherigen Leih-Arbeitgeber Omonia Nikosia transferiert werden kann.
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