Laut dem Urteil des Sportgerichts des Deutschen Fußballbundes (DFB) darf am 10. April nur eine begrenzte Anzahl Fans von Hertha BSC Berlin beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart ins Olympiastadion. Die Ostkurve muss leer bleiben, weshalb das Karten-Kontingent für Hauptstadt-Fans auf 25.000 Stück begrenzt ist. Hertha bietet den ausgesperrten Fans aber eine Alternative: ein Public Viewing mit Stadion-Atmosphäre auf der Berliner Waldbühne.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL), TV-Rechteinhaber Sky und die Polizei hätten dem Plan zugestimmt, sagte Hertha-Manager Michael Preetz an Mittwoch. Die Fans selbst hätten dem Verein vorschlagen, die Waldbühne für ein Public Viewing zu nutzen.

Für sein Auswärtsspiel beim 1. FC Köln am Samstag (Spielbeginn um 18.30 Uhr) kann der vom Abstieg bedrohte Hauptstadt-Club mit Kapitän Arne Friedrich planen. Der Abwehrchef hat nach Rückenproblemen das Training wieder aufgenommen. Auch Mittelfeldspieler Fabian Lustenberger und Torjäger Theofanis Gekas absolvierten am Mittwoch wieder einige Übungseinheiten mit dem Team. Beide hatten nach der Partie gegen Borussia Dortmund über Wadenprobleme geklagt.

Bei Innenverteidiger Roman Hubnik werde es hingegen bei einer Zwangspause von rund sechs Wochen bleiben, sagte Preetz. Die Operation nach der Knieverletzung des Tschechen sei jedoch gut verlaufen. Daher hofft Preetz für den Fall des Erreichens der Relegation noch auf ein Comeback Hubniks in dieser Saison.

Trainer Friedhelm Funkel zeigte sich vor der Fahrt nach Köln optimistisch. Zwar warten die Berliner seit August 2009 auf einen Heimsieg, auswärts konnten sie aber zuletzt vor allem beim 5:1 in Wolfsburg glänzen. „Die Mannschaft hat auswärts mehr Entschlossenheit gezeigt beim Ausnutzen ihrer Torchancen“, sagte Funkel.

BMO