Arbeitsgericht

Gütetermin zwischen Peer Kluge und Hertha BSC scheitert

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Hertha BSC hatte Anfang Februar Peer Kluge und Maik Franz von den Profis vorübergehend zur U23 geschickt. Dagegen klagen beide Spieler. Doch eine gütliche Einigung ist nicht in Sicht.

15 Minuten dauerte der Termin im Saal 513. Dann entschied der Richter am Berliner Arbeitsgericht, Thomas Ladies, Vorsitzender der Kammer 38 in der Angelegenheit Peer Kluge vs. Hertha BSC: Da es keine gütliche Einigung gibt, findet ein Kammertermin statt. Der ist für den 17. Juli 2014 um 11 Uhr angesetzt.

Der Richter sagte, er sei überrascht, dass nach der Zurückweisung der Einstweiligen Verfügung von Kluge, dessen Anwälte die Klage nicht haben fallen gelassen.

Peer Kluge will sich, wie auch Maik Franz, in das Training der Profimannschaft zurück klagen. Sein Vertrag bei Hertha läuft bis 30. Juni 2015. Frank Rybak, der Anwalt von Kluge, schlug die Möglichkeit einer vorgezogenen Verhandlung am 10. April aus. Er wollte einen regulären Kammer-Termin, der nun erst am 17. Juli stattfindet, sagte er.

Das heißt, dass Peer Kluge bis dahin weiter bei der U23 trainieren wird. Es sei denn, Kluge und Hertha finden eine außergerichtliche Lösung.

Bereits im Februar war Kluge mit seinem Antrag gescheitert, da sich der Spieler laut Gericht vertraglich verpflichtet habe, am Training der derzeit in der Regionalliga Nordost spielenden Mannschaft teilzunehmen.

( ub )