Nach Versetzung

Arbeitsgericht weist Antrag von Herthas Peer Kluge zurück

Herthas Vize-Kapitän Peer Kluge muss nach einer Gerichtsentscheidung weiter bei der zweiten Mannschaft trainieren. Der Antrag von Maik Franz auf einstweilige Verfügung zur Teilnahme am Profitraining wird dagegen mündlich verhandelt.

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Das Arbeitsgericht Berlin hat in dem Fall der zwei vorübergehend vom Profitraining ausgeschlossenen Hertha-Profis Peer Kluge und Maik Franz unterschiedlich geurteilt. Beide hatten jeweils einen Antrag auf Erlass einer einstweilige Verfügung gegen die Teilnahme am Training der zweiten Mannschaft gestellt.

Der Verein hatte beide offiziell wegen der prekären sportlichen Lage, die U23 befindet sich in der viertklassigen Regionalliga im Abstiegskampf, dorthin beordert.

Maik Franz darf weiter hoffen

Der Antrag von Vize-Kapitän Kluge (Aktenzeichen 38 Ga 2145/14) wurde ohne eine mündliche Verhandlung abgewiesen. Die Kammer 38 des Arbeitsgerichtes sah es als erwiesen an, dass sich der Mittelfeldspieler in seinem Vertrag verpflichtet hatte, auch an einem Training der zweiten Mannschaft teilzunehmen.

Diese Bestimmung sei rechtswirksam und deshalb bindend. Gegen den Beschluss kann Beschwerde vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt werden.

Der Verteidiger Maik Franz kann hingegen noch hoffen, dass seinem Antrag auf einstweilige Verfügung (Aktenzeichen 27 Ga 2144/14) stattgegeben wird. In dem Verfahren hat das Arbeitsgericht einen Termin für die mündliche Verhandlung auf den 3. März festgelegt.