Einblendungen

Uefa will keine falschen Live-Szenen mehr senden

ARD, ZDF und die Uefa haben sich geeinigt. Der Verband will künftig "missverständliche Einblendungen" kennzeichnen.

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Nach dem Ärger über die Einblendung von Joachim Löws Balljungen-Streich will die Europäischen Fußball-Union (Uefa) ihre TV-Berichterstattung ändern. Vor dem Spiel aufgenommene Szenen sollen klarer gekennzeichnet werden, wenn sie innerhalb der Live-Berichterstattung gezeigt werden. Darauf haben sich die Uefa sowie ARD und ZDF nach Angaben der TV-Sender geeinigt. Die Uefa produziert für alle Fernsehsender das sogenannte Weltbild von den EM-Spielen.

Beim Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Niederlande hatte der Regisseur der Uefa nach rund 20 Minuten Bilder gezeigt, wie Löw einem Jungen den Ball unter dem Arm weggestupst hatte, obwohl sich die Szene bereits vor dem Match abgespielt hatte. „Die Uefa will künftig während der Liveübertragungen auf derartige missverständliche Einblendungen verzichten“, hieß es in einer Pressemitteilung.