Während die Männer in dieser Saison nicht aufeinandertreffen, starten die Frauen direkt mit einem Derby. Am ersten Spieltag der Regionalliga Nordost kommt es zum Duell zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Union (20. August).

„Der Auftakt gegen Hertha BSC wird natürlich direkt brisant und wir freuen uns darauf. Bei zwölf Mannschaften in der Liga müssen wir uns auf jedes Spiel zu einhundert Prozent konzentrieren, über die Saison konstant spielen und unsere Leistungen abrufen,“ erklärte Jennifer Zietz, Unions Leiterin für Frauen- und Mädchenfußball.

Union Berlin hat ordentlich aufgerüstet

Insgesamt kommt es in dieser Saison für jedes Berliner Team zu acht Stadt-Duellen. Neben Union, der neu gegründeten Frauen-Abteilung bei Hertha BSC und dem Vorjahres-Ersten FC Viktoria sind auch Türkiyemspor Berlin und SV Blau-Weiß Berolina Mitte in der Regionalliga Nordost unterwegs.

Der Kampf um den Aufstieg in die zweite Bundesliga dürfte sich aber vor allem zwischen Union und Viktoria entscheiden. Union hat die Mannschaft von Trainerin Ailien Poese ordentlich verstärkt. Die Frauen von Viktoria, die in der vergangenen Saison den Sprung in Liga zwei erst in der Relegation gegen den Hamburger SV verpasst hatten und mit einem Heimspiel gegen Turbine Potsdam II starten, stellten am Dienstag einen neuen Trainer vor.

Vorjahres-Erster Viktoria mit neuem Trainer

Dennis Galleski übernimmt das Amt an der Seitenlinie von Alejandro Prieto. Der 27-Jährige spielte selbst zehn Jahre lang für die Männer-Abteilung von Viktoria und machte währenddessen seine A-Lizenz beim DFB. Nach dem verpassten Aufstieg in der Vorsaison nehmen die Berlinerinnen einen neuen Anlauf.

Das Ziel bleibt: Innerhalb der nächsten vier Jahre will Viktoria – unterstützt von einem Investorinnen-Konstrukt – in die Bundesliga. Und Berlin damit wieder erstklassigen Frauenfußball bescheren. Ein Ziel, dass sich auch Union auf die Fahnen geschrieben hat.