Die Füchse Berlin sind auf Champions-League-Kurs. Der Hauptstadt-Klub gewann das Spitzenspiel in der Handball-Bundesliga beim Rekordmeister THW Kiel mit 35:28 (18:16) und festigte damit den dritten Tabellenplatz. Beste Werfer waren Harald Reinkind mit sieben Toren für Kiel und Mathias Gidsel mit acht Treffern für Berlin.
Bis zum ersten Feldtor der Gastgeber dauerte es mehr als fünf Minuten. Und auch danach kontrollierten die Gäste die temporeiche Partie. Beim 12:8 (17.) betrug der Vorsprung erstmals vier Treffer. Dabei waren es in dieser Phase einmal nicht die dänischen Rückraumspieler Lasse Andersson und Gisdel, die das Spiel an sich zogen. Vielmehr sorgten Kreisläufer Mijajlo Marsenic sowie die beiden Außen Tim Freihöfer und Hakun West av Teigum für Akzente und Treffer.
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Kiel holt auf, kommt aber nicht vorbei
Nach dem Seitenwechsel kamen die Norddeutschen immer wieder heran. THW-Kapitän Domagoj Duvnjak sorgte mit seinem Treffer zum 21:22 in der 42. Minute ebenso für Begeisterung unter den THW-Anhängern wie Torhüter Andreas Wolff mit einer Parade gegen den völlig freien Marsenic (45.).
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Rune Dahmke schaffte beim 25:25 (49.) tatsächlich den Ausgleich, doch wenig später war dieser Schwung schon wieder verpufft. Bence Imre, der zuvor vier Siebenmeter sicher verwandelt hatte, vergab einen Strafwurf gegen Berlins Schlussmann Dejan Milosavljev. Diesen Rückenwind nutzten die Füchse zum entscheidenden Endspurt und zum verdienten Sieg.
dpa



