Eigentlich wollten die Füchse Berlin diesen Sommer eine große Reise in die USA antreten. In Las Vegas war ein hochklassiges Vorbereitungsturnier mit den Champions-League-Konkurrenten HBC Nantes, Aalborg Handbold und Pick Szeged geplant. Dieses erste große, internationale Handballevent in den Vereinigten Staaten sollte Werbung für den Handballsport werden, mit Blick auf die Olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles. Doch wie jetzt bekannt wurde, wird daraus vorerst nichts.

„Angesichts der derzeitigen unvorhersehbaren politischen Lage zwischen den USA und Europa haben wir uns dafür entschieden, die erste Veranstaltung in Europa auszurichten“, wird Mads H. Winther, Geschäftsführer des Veranstalters „Pro Handball USA“, in einer Pressemitteilung zitiert.

Handball: Geopolitische Lage verhindert Austragung des Megaevents in den USA

Der Irankrieg, die angedeutete Invasion in Grönland, und vieles mehr – US-Präsident Donald Trump legt ein derart unberechenbares Auftreten an den Tag, dass nun aus Vorsicht ein in den USA geplantes Sportevent abgesagt wird. Das ist in jüngerer Vergangenheit ein beispielloser Vorgang.

„Unter normalen Umständen würde ein internationales Kultur- und Sportprojekt wie dieses nicht vom politischen Klima beeinflusst werden. Doch wir haben die Lage geprüft und müssen einsehen, dass das Risiko, auf unvorhergesehene Herausforderungen zu stoßen, die sich negativ auf das Projekt auswirken könnten, angesichts der aktuellen Situation zu groß ist“, so Hansen weiter.

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Die Füchse Berlin wollten sich auf Anfrage vorerst nicht zur geplatzten USA-Reise äußern. Wo genau in Europa das Turnier nun stattfinden wird, ist noch offen. Trotz der diesjährigen Verschiebung sind für 2027 und 2028 auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Los Angeles ähnliche Handball-Events weiterhin geplant.