Die Talfahrt bei den Füchsen Berlin nimmt kein Ende. Nach dem Rauswurf von Trainer Jaron Siewert und Vorstand Stefan Kretzschmar holen nun auch Verletzungssorgen den Handball-Bundesligisten ein. Rechtsaußen Leo Prantner fällt nach einer Schulteroperation aus.
Nach zwei Niederlagen aus drei Spielen unter Neu-Trainer Nicolej Krickau – zuletzt ein Debakel in Gummersbach – dürfte der Ausfall die Stimmung kaum heben. Prantner war erst kurz vor der Rückrunde der letzten Saison vom HBW Balingen-Weilstetten nach Berlin gewechselt. Mit Hákun West av Teigum bildete er ein Rechtsaußen-Duo und wurde am Ende deutscher Meister. Am zweiten Spieltag dieser Saison zeigte der Italiener in Göppingen erneut seine Klasse, als er neun Tore warf.
Füchse Berlin: Prantner operiert, Günther rückt auf
Eine Verletzung an der linken Schulter machte jetzt eine Operation erforderlich. Diese wurde am Montag erfolgreich durchgeführt. Der 23-jährige Prantner wird zwar bald mit der Rehabilitation beginnen, steht für die Hinrunde aber nicht mehr zur Verfügung. „Die OP ist gut verlaufen, und wir hoffen, ihn im neuen Jahr wieder einsetzen zu können“, erklärte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning.
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Max Günther, derzeit beim Kooperationspartner 1. VfL Potsdam in der Zweiten Liga aktiv, rückt für Prantner ins Team. Der 21-Jährige, dann mit Zweitspielrecht, wird schon am Donnerstag in der Champions League gegen Aalborg (18.45 Uhr, Dyn und DAZN) auflaufen. Günther gilt als Talent und erreichte bei der U21-WM im Sommer mit dem DHB-Team das Viertelfinale.
Bob Hanning verbreitet Optimismus
Hanning scheint von der Personalentscheidung überzeugt zu sein. „Max kann in die Rolle von Leo reinwachsen und ist dazu stark in der Abwehr“, sagte der Geschäftsführer mit Blick auf den Griff in die eigene Nachwuchsschmiede.





