Mehr Spielzeit soll er bekommen. Und vor allem beste Bedingungen für seine Entwicklung. Was die Füchse Berlin ihrem Eigengewächs Max Beneke aktuell nicht geben können, wird dem 22-jährigen Rückraumshooter beim ThSV Eisenach geboten. Ein willkommener Schritt für den U21-Weltmeister von 2023, der sich aus der Hauptstadt heraus nun den Thüringern anschließt – zumindest für eine Saison.
Hinter Welthandballer Mathias Gidsel hatte Beneke in der vergangenen Saison das Nachsehen, kam nur selten zum Einsatz. „Die hohe Konkurrenz auf seiner Position hat ihm nicht die Spielanteile ermöglicht, die für einen jungen Spieler notwendig sind“, erklärte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning (57). Die Leihe sei „eine logische Konsequenz“.
Füchse Berlin: Eine Win-Win-Situation?
Vorstand Sport Stefan Kretzschmar (52) betonte ebenfalls, dass es in erster Linie um Einsatzzeit gehe: „Für Max macht es absolut Sinn, Spielzeit in Eisenach zu bekommen. Das ist ein guter Verein, ein gut geführter Club mit großen Ambitionen. “
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Beneke selbst blickt positiv auf die neue Aufgabe: „Ich hoffe, dass ich mit diesem Schritt mehr Spielzeit bekomme, mich weiterentwickeln und meine Stärken einbringen kann. Besonders in Eisenach ist die Halle mit den euphorischen Fans – darauf freue ich mich.“
Erfolgsgarant? Ein Weltmeister für Eisenach
Der gebürtige Greifswalder kam über den 1. VfL Potsdam in die Nachwuchsakademie der Füchse und gewann mit den Jungfüchsen 2021 die Deutsche A-Jugendmeisterschaft. Im selben Jahr wurde er Schulweltmeister, 2023 zudem auch U21-Weltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft. Mit Potsdam stieg er 2023/24 in die Bundesliga auf, wurde mit 291 Treffern Torschützenkönig der Zweiten Liga und als bester Nachwuchsspieler ausgezeichnet. Für die Füchse holte er 2023 den EHF-Pokal, 2024 den HBL-Supercup und in der vergangenen Saison war er Teil der historischen ersten Berliner Meistermannschaft in der Bundesliga.
Auch Füchse-Trainer Jaron Siewert sieht Vorteile für beide Seiten: „Er bekommt Spielzeit und kann seinen nächsten Entwicklungsschritt auf Bundesliga-Niveau machen. Wir hoffen, nach einem Jahr einen stärkeren Max Beneke zurückzubekommen.“
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Fest steht: Der ThSV Eisenach darf mit Max Beneke einen talentierten Rückraumspieler in den eigenen Reihen begrüßen, der der Mannschaft in der kommenden Saison sicherlich weiterhelfen dürfte. In Berlin hingegen freut man sich bereits jetzt darauf, den Nachwuchs in einem Jahr wieder willkommen zu heißen. Bis dahin wünscht Füchse-Trainer Siewert seinem ehemaligen Schützling „erst einmal alles erdenklich Gute und viel Spaß bei der neuen Aufgabe“.



