Schnelle Tore aus dem Gegenstoß entspannen Marko Kopljar. Das hatte der Rückraumspieler der Füchse Berlin vor der Partie gegen den FC Porto gesagt und direkt umgesetzt. Dank einer starken Defensivleistung, an der der kroatische Nationalspieler maßgeblich beteiligt war, konnten die Füchse ihre Gäste aus Portugal am Donnerstagabend vor 6009 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle auch ohne ihren Abwehrchef Jakov Gojun (Hämatom am Bauch) ein ums andere Mal vor unlösbare Aufgaben stellen und gewannen souverän mit 33:25 (17:12). „Das war ehrlich gesagt einfacher als ich dachte“, sagte Kopljar. Am Ende kamen sogar die Nachwuchsspieler Frederik Simak und Erik Gerntke zum Einsatz.
Durch den Sieg sind die Berliner, die auch das Hinspiel für sich entschieden hatten, für die im Februar beginnende Gruppenphase des EHF-Pokals qualifiziert. Da darf auch Zugang Stipe Mandalinic mitspielen. Der Kroate, den die Füchse vom RK Zagreb abgelöst haben, war mit seiner Freundin in der Halle. Am Sonntag gibt er in der Bundesliga gegen die HSG Wetzlar sein Debüt im Füchse-Trikot (15 Uhr, Sky).
npri





