Ein bisschen holprig sieht es noch aus, wenn Marko Kopljar (31) über das Handballfeld rennt. „Spielerisch ist er noch nicht bei hundert Prozent, das erwarte ich aber auch nicht von ihm“, sagte Füchse-Trainer Velimir Petkovic Anfang der Woche. Schließlich hatte der kroatische Nationalspieler acht Wochen wegen muskulärer Probleme pausiert. Jetzt ist die Schonzeit für den 2,10-Meter-Mann aber vorbei. Da Rückraumspieler Fabian Wiede sich beim Sieg in Minden (37:29) am Knie verletzt hat und nicht mit nach Portugal fliegen konnte, wird Kopljar zur Schlüsselfigur, wenn die Füchse an diesem Sonnabend im EHF-Pokal auf den FC Porto treffen (Livestream, 19.30 Uhr, www.ehftv.com).

„Wir müssen uns dort ein gutes Ergebnis erkämpfen“, sagt Trainer Velimir Petkovic, der davor warnt, den portugiesischen Meister zu unterschätzen. Nur der Sieger aus der Kombination der Partien an diesem Sonnabend und dem Rückspiel am Donnerstag in Berlin (19.30 Uhr, Schmeling-Halle), zieht in die Gruppenphase des EHF-Pokals ein. „Mein erster Wunsch ist, dass wir gegen Porto gewinnen, dann wollen wir den Europapokal holen“, sagt Geschäftsführer Bob Hanning.