Handball

Füchse kämpfen Melsungen mit 27:24 nieder

Die Partie war intensiv, aber erfolgreich: Die Füchse haben MT Melsungen bezwungen. Die Berliner hatten in der zerfahrenen Begegnung allerdings einige Anlaufprobleme - zudem begann das Spiel verspätet.

Foto: Oliver Mehlis / picture alliance / ZB

Die Berliner Handballfüchse haben ihren Aufwärtstrend nach dem Sieg im DHB-Pokal in der Bundesliga bestätigt. Der Pokalsieger gewann am Sonntag eine intensive Partie gegen MT Melsungen mit 27:24 (13:15) und verbesserte sich mit 12:10-Punkten auf Platz sieben. Iker Romero war mit sieben Toren bester Füchse-Werfer.

Die Partie begann eine Viertelstunde später, weil die Schiedsrichter wegen eines verspäteten Zuges nicht rechtzeitig in der Halle eintrafen. Das Unparteiischen-Gespann zog sich im Verlauf der hart geführten Partie häufiger den Unmut der Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle zu. Die Berliner hatten in der zerfahrenen Begegnung Anlaufprobleme und lagen 5:8 zurück. Nach einer 4:0-Serie gingen sie dann aber mit 9:8 in Führung (19.). Danach schlichen sich aber wieder die alten Fehler ins Füchsespiel ein, die den Gästen eine 15:13-Halbzeitführung ermöglichten.

Die Berliner hatten weiterhin Probleme gegen die kompakt stehende Deckung der Melsunger. Doch mit großer Moral, einem gut aufgelegten Torwart Petr Stochl und der Unterstützung der Fans auf den Rängen gelang Kapitän Romero in 43. Minute mit dem 20:17 der erstmalige Drei-Tore-Vorsprung. Sechs Minute vor dem Ende stand es 25:21 für die Gastgeber. Das reichte zum sechsten Saisonsieg der Berliner.