Handball

Ohne Mühe erreichen die Füchse das Achtelfinale im Pokal

Beim Zweitligisten Tusem Essen kommt das Berliner Handballteam am Mittwoch zu einem ungefährdeten 29:21. Konstantin Igropulo ist beim Titelverteidiger mit fünf Treffern bester Werfer.

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Pflichtaufgabe erfüllt, das Achtelfinale im Pokal des Deutschen Handballbundes (DHB) erreicht: Beim Zweitligisten Tusem Essen kamen die Füchse Berlin am Mittwochabend zu einem ungefährdeten 29:21 (13:10). Bester Werfer bei den Berlinern, die amtierender Pokalsieger sind war Konstantin Igropulo mit fünf Toren. Am 29. Oktober werden in Gummersbach die Partien des Achtelfinals ausgelost.

Die Füchse hatten neben den Langzeitverletzten Bartlomiej Jaszka, Colja Löffler und Denis Spoljaric auch noch auf Kasper Nielsen (Schulter) verzichten müssen, der angeschlagen in Berlin geblieben war. Dafür war wieder Pavel Horak dabei, der wegen einer Ellenbogen-Verletzung fünf Wochen gefehlt hatte. Er wurde nur in der Abwehr eingesetzt.

Es begann zäh für die Berliner, bei denen in den ersten 50 Minuten Petr Stochl im Tor stand. Die 2500 Zuschauer in der Halle „Am Hallo“ waren gleich begeistert von ihrem Team, das mit 2:0 in Führung ging. Das war nun gar nicht nach dem Geschmack von Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning, für den die Dienstreise nach Essen ein Trip in die Vergangenheit war. In Essen wuchs er auf, begann seine Trainerkarriere. Er konnte sich jedoch schnell entspannen, weil Igropulo und Petar Nenadic die Berliner 7:3 in Führung brachten.

Aber richtig Sicherheit gab das den Füchsen noch nicht, auch wenn sie – teilweise in doppelter Unterzahl – ihren Vorsprung bis auf fünf Tore ausbauen konnten (10:5, 13:8). Zwei Unaufmerksamkeiten kurz vor der Pause ließen den Vorsprung auf drei Tore zusammenschmelzen (13:10).

Nach dem Wechsel machen die Berliner schnell alles klar

Hälfte zwei begann für die Füchse mit einem Blitzstart: Durch fünf Tore in sieben Minuten wuchs die Führung auf 18:10 an, das sorgte für Ruhe. Fabian Wiede legte zum 20:11 (39.) nach. Tom Skroblien durfte den Schlusspunkt per Siebenmeter setzen.

Am Sonntag (Schmeling-Halle, 17.15 Uhr) geht es für die Berliner gegen die MT Melsungen darum, in der Bundesliga erfolgreich zu sein und bei 10:10 Punkten nicht noch weiter an Boden zu verlieren. Für die Melsunger ist das „Unternehmen Pokal“ bereits beendet: Die Hessen unterlagen 22:38 in Flensburg.