Handball

Füchse reisen mit gedämpfter Hoffnung zu den Löwen

Schwierige Ausgangslage: Zuletzt kassierten die Berliner Handballer gegen Flensburg die höchste Saisonniederlage. Zudem wirft das Rückspiel gegen Constanta im EHF-Pokal seine Schatten voraus.

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Die Ausgangslage vor dem Auswärtsspiel der Handball-Füchse bei den Rhein Neckar Löwen stimmt nicht gerade optimistisch. Zum einen kassierten sie zuletzt gegen Flensburg mit 20:31 die höchsten Niederlage, zum anderen treten sie an diesem Sonnabend (15 Uhr) beim Bundesligazweiten an, der zudem noch die letzten sieben Partien gegen die Füchse für sich entscheiden konnte.

„Hinzufahren und vorher abzuschenken“, sei allerdings nicht „die Mentalität des Berliner Handballs“, sagt Manager Bob Hanning. „Jedes Spiel muss gespielt werden.“ Auch, wenn die Akkus durch die Belastung aus Bundesliga, DHB- und EHF-Pokal ziemlich leer sind. Und Entlastung ist kaum in Sicht. Nach Sven-Sören Christophersen, Pavel Horak und Paul Drux fällt auch Oliver Milde im Rückraum aus. „Auf der Königsposition“ habe sein Team jetzt gar keinen mehr, sagt Hanning, der trotzdem hofft, dass „wir ein bisschen Kraft getankt und Körperlichkeit wiederhergestellt haben“.

Trotzdem wird es „sehr schwer bei den Löwen“, sagt Hanning, blickt dann aber schon eine Woche voraus auf das Rückspiel im EHF-Pokal gegen Constanta. Die Löwen seien „schon eine Vorbereitung auf das große Spiel“ gegen die Rumänen, bei dem es schließlich „für uns um alles geht“.