Handball

Füchse Berlin erkämpfen Sieg gegen Gummersbach

Nach einem schwachen Beginn haben die Füchse gegen Altmeister Gummersbach mit 28:23 gewonnen. Bester Werfer war Ivan Nincevic.

Die Füchse Berlin haben einen weiteren wichtigen Schritt gemacht, um auch in der kommenden Saison international zu spielen. Die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson gewann am Sonnabend in der Handball-Bundesliga mit 28:23 (12:16) beim Altmeister VfL Gummersbach und setzte sich damit als Vierter in der Spitzengruppe fest.

Nach einer teilweise katastrophalen ersten Halbzeit drehten die Gäste das Spiel noch und blieben auch in der fünften Partie in Serie gegen Gummersbach ungeschlagen. Die meisten Berliner Treffer warf Ivan Nincevic (12/2), ihm folgte Johannes Sellin, dem sieben Treffer gelangen.

Die Füchse erwischten eine ganz schwache erste Halbzeit. Sowohl in der Abwehr als auch auf der Torhüterposition war der VfL Gummersbach den behäbig wirkenden Berlinern deutlich überlegen und führte teilweise mit sechs Toren Differenz. Die VfL-Fans in der Eugen-Haas-Halle tobten.

Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Füchse. Nach einer 7:0-Serie ging Berlin erstmals durch Nincevic mit 20:19 in Führung (46.). Der VfL konnte noch einmal zum 21:21 ausgleichen, doch dann schwanden bei den Gastgebern die Kräfte. Die Berliner waren immer einen Schritt schneller als ihre Gegenspieler. In den letzten Minuten waren es Nincevic und Sellin, die fast im Alleingang einen doch noch klaren Erfolg herauswarfen.