Eisbären-Torhüter Jonas Neffin hat kein Problem damit, dass er nach seinen außergewöhnlichen Leistungen in der noch jungen Saison der DEL so sehr im Rampenlicht steht wie nie zuvor in seiner Karriere. „Ich bin einfach glücklich, Spiel für Spiel zu machen”, sagte der 26-Jährige nach dem jüngsten 4:0-Sieg in Krefeld bei Magentasport. „Ich freue mich auf jedes Spiel.”

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So heiter und gelassen kennt man den gebürtigen Iserlohner, der im Sommer vom Zweitligisten Eisbären Regensburg in die Hauptstadt gewechselt war. Plötzlich beim deutschen Rekordmeister der Deutschen Eishockey Liga und Titelverteidiger im Tor zu stehen, machte ihn nicht groß nervös – schließlich hatte er als Stammtorhüter in Regensburg viel Erfahrung gesammelt und war dort zuletzt zum wertvollsten Spieler der DEL2 gewählt worden. 

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Neffin feierte in sieben Ligaspielen bereits fünf Shutouts

Nun strahlt er auch bei den Berlinern seit seinem Ligadebüt am vierten Spieltag auf dem Eis bemerkenswerte Ruhe aus. Damit hat er großen Anteil daran, dass die Mannschaft nach mittlerweile zehn Saisonspielen mit nur 16 Gegentoren die weitaus beste Defensive der Liga stellt und vor dem Heimspiel gegen die Augsburger Panther am Freitagabend (19.30 Uhr/Magentasport) an der Tabellenspitze steht.

Neffins persönliche Bilanz fällt dabei bemerkenswert aus: In seinen bislang sieben Ligaspielen, von denen die Eisbären sechs gewannen, blieb er fünfmal ohne Gegentreffer. So viele Shutouts waren dem Kölner Torhüter Janne Juvonen, der in der vergangenen Saison zum DEL-Spieler des Jahres gewählt wurde, in der gesamten Spielzeit gelungen. Seine aktuelle Erfolgsserie zu realisieren, sei schon etwas „schwierig”, sagte Neffin. Aber dafür eben auch „umso schöner”.

dpa